Aktien Asien: Anleger verdrängen politische Unsicherheiten

Asiens Börsen haben sich am Dienstag freundlich gezeigt, nachdem das politische Chaos in Washington und die Nordkorea-Krise die Kurse zunächst nicht weiter belasteten. Am besten lief es in Hongkong, wo der Hang-Seng-Index im späten Handel um annähernd 1 Prozent zulegte. Insgesamt war der Handel allerdings dünn.
22.08.2017 08:14

Unterstützung in unsicherer Zeit kam vom Yen, der sich etwas abschwächte. Das erleichtert japanischen Firmen den Export. Der Nikkei 225 schloss letztlich kaum verändert bei 19 383,84 Punkten. An den Vortagen hatten die Kurse noch deutlich nachgegeben.

Die Nordkorea-Krise rückte etwas in den Hintergrund. Auch aus der Trump-Regierung kamen keine neuen Hiobsbotschaften. Die Anleger konzentrieren sich nun auf die Zentralbankkonferenz im amerikanischen Ort Jackson Hole, die von Donnerstag bis Samstag läuft. Es nehmen unter anderem die Chefs der US-Notenbank und der Europäischen Zentralbank teil, Janet Yellen und Mario Draghi.

Vor diesem Hintergrund zeigten sich auch die Aktienmärkte in Australien und Südkorea von ihrer freundlichen Seite und gewannen im späten Dienstagshandel jeweils gut 0,4 Prozent. Der chinesische CSI 300 , in dem die wichtigsten Werte des Festlands gelistet sind, legte ähnlich stark zu./das/nas

(AWP)