Aktien Asien: Börsen in Asien starten uneinheitlich

Die Aktienmärkte in Asien sind ohne klare Richtung in den Montag gestartet. Der US-Steuerstreit lastet weiter auf den internationalen Börsen. Viele Anleger halten sich zurück und sind auf der Suche nach neuen Impulsen. In der Vorwoche hatte bereits ein starker Yen die Börse in Japan belastet, der den Export erschwert. Auch heute ging es für die Tokioter Börse nach unten. In Hongkong stand der chinesische E-Book-Anbieter China Literature im Blick der Anleger. Das Papier hatte vergangene Woche einen fulminanten Börsengang hingelegt und mit einem Plus von 86 Prozent den ersten Handelstag beendet. Zum Wochenstart stand das Papier allerdings leicht im Minus.
13.11.2017 07:48

Der Nikkei 225 schloss 1,3 Prozent tiefer bei 22 380,99 Punkten. Vergangene Woche hatte das Börsenbarometer nach einem Vierteljahrhundert noch die Marke von 23 000 Punkten geknackt. Belastet wurde der Nikkei vor allem durch die Immobilienbranche. Zu den Gewinnern zählten Unternehmen aus dem Energiesektor.

Die Indizes in Sydney und Seoul gingen ebenfalls zurück. Der australischer Dollar wurde zudem von politischen Turbulenzen belastet.

Nicht beirren liessen sich dagegen die Börsen in China und Hongkong. Zuletzt lag der CSI 300 , der die 300 wichtigsten Werte aus Festland-China umfasst 0,24 Prozent im Plus bei 4122,98 Punkten. Der Hang Seng stieg um 0,21 Punkten auf 29 192,21 Punkten./oca/she

(AWP)