Aktien Asien: Börsen in Japan und China legen zu

TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI/SYDNEY/MUMBAI (awp international) - Zur Wochenmitte haben die Börsen in Japan und China gemeinsam zugelegt. Während die Aktien im Reich der Mitte nach kurzer Verschnaufpause wieder in den Erholungstrend einschwenkten, setzte sich die Rally in Tokio fort. Ihre Tageshöchststände konnten beide allerdings nicht halten.
21.07.2016 10:14

Der japanlastige Sammelindex Stoxx 600 Asia/Pacific gewann 0,25 Prozent auf 164,31 Punkte und bleibt auf dem höchsten Niveau seit Januar. Der Tokioter Leitindex Nikkei-225-Index blieb klar auf Kurs Richtung 17 000 Punkte. Er gewann bis zum Handelsschluss 0,77 Prozent auf 16 810,22 Punkte. Seit dem Wahlsieg des Regierungslagers in Japan vor fast zwei Wochen legte er inzwischen um über 11 Prozent zu. Börsianer setzen weiter auf Reformimpulse.

Angeführt wurde der Nikkei von den Papieren von Mitsumi Electric und dem Kugellager-Hersteller Minebea mit Kurssprüngen von über 14 und 13,5 Prozent. Ein Analyst sieht im Nintendo-Zulieferer Mitsumi sehr wahrscheinlich auch einen Partner für das Armband Pokemon Go Plus. Nintendo-Aktien hielten sich nach dem Rückschlag vom Mittwoch nun stabil. Zuvor hatten sie sich im Zuge des Pokemon-Go-Booms fast verdoppelt.

Chinas Börsen legten ebenfalls zu: In der Sonderverwaltungszone Hongkong, wo neben chinesischen auch ausländische Marktteilnehmer handeln dürfen, schaffte es der Hang-Seng-Index erstmals seit Ende 2015 wieder über 22 000 Punkte. Er gewann zuletzt 0,56 Prozent auf 22 005,59 Punkte. Der CSI-300-Index, der die Entwicklung der 300 grössten Aktienwerte der chinesischen Festlandbörsen abbildet, kletterte bis zum Handelsschluss um 0,46 Prozent auf 3252,52 Punkte.

In Australien gewann der ASX 200 0,43 Prozent auf 5512,40 Punkte. Der indische Sensex-Index gab bis zum späten Handel um 0,54 Prozent auf 27 765,65 Punkte nach./ag/das

(AWP)