Aktien Asien: Hardliner im US-Aussenministerium beunruhigt die Anleger

Auch an Asiens Aktienmärkten hat der Rauswurf des als besonnen geltenden US-Aussenministers Rex Tillerson für Verunsicherung gesorgt. In Japan und Hongkong rutschen die Leitindizes am Mittwoch etwas stärker ab; in Festland-China und Südkorea fielen die Kursverluste moderat aus.
14.03.2018 08:42

In Tokio schloss der Leitindex Nikkei 225 0,87 Prozent niedriger bei 21 777,29 Punkten. In Hongkong rutschte der Hang Seng im späten Handel um fast anderthalb Prozent ab. Die Investoren seien der Personalquerelen und der gefühlten Instabilität im Weissen Haus überdrüssig, sagte eine Beobachter.

Die Entlassung des früheren ExxonMobil-Chefs Tillerson hatte am Dienstag schon die Wall Street und die europäischen Märkte teils deutlich ins Minus gedrückt. In den USA mussten insbesondere viele der zuletzt sehr gut gelaufenen und konjunktursensiblen Technologiewerte Federn lassen.

Nachfolger Tillersons wird der derzeitige CIA-Direktor Mike Pompeo. Dieser gilt als stramm konservativ und liegt ganz auf der harten Linie des Präsidenten Donald Trump, was Iran und Nordkorea angeht - zwei geopolitische Krisenherde, die die Finanzmärkte immer wieder belasten können.

In Südkorea fielen die Kursverluste im Leitindex Kospi mit 0,3 Prozent indes verhalten aus. Chinas CSI 300 mit den 300 wichtigsten Werten vom Festland büsste 0,44 Prozent auf 4073,34 Punkte ein./das/stk

(AWP)