Aktien Asien: Nervosität vor US-Arbeitsmarktbericht

Asiens Aktienmärkte sind am Freitag der Wall Street und den europäischen Börsen ins Minus gefolgt. Die Anleger zeigten sich vorsichtig vor der Veröffentlichung der offiziellen US-Arbeitsmarktdaten für Juni, von denen die US-Notenbank Fed ihre weitere Geldpolitik mit abhängig macht. Auch bei der Europäischen Zentralbank steht aktuell die Frage im Raum, wann sie die geldpolitischen Zügel wieder anzieht. Die Geldflut der Notenbanken treibt seit Jahren die Aktienmärkte rund um den Globus.
07.07.2017 08:25

Der japanische Leitindex Nikkei 225 schloss 0,32 Prozent im Minus bei 19'929,09 Punkten. Der CSI-300-Index, der die grössten Werte vom chinesischen Festland beinhaltet, rutschte im späten Handel um 0,22 Prozent auf 3'651,89 Punkte ab. Auch die anderen Märkte verzeichneten fast durch die Bank Verluste.

Ohnehin stehen die asiatischen Börsen unter Druck, nachdem sich die politischen Spannungen in der Region verschärft hatten. Nordkorea hatte diese Woche eine Interkontinentalrakete getestet.

Zu den Werten, die sich noch gut halten konnten, gehört Samsung: Der Technologiekonzern hat im zweiten Quartal operativ so viel verdient wie noch nie. Grund dafür ist die starke Nachfrage nach Speicherchips der Südkoreaner. Die Aktie lag am Freitag im späten Handel zwar im Minus, stand damit aber nur unweit ihres Ende Juni erreichten Rekordhochs.

das/stb

(AWP)