Aktien Asien: Trump verunsichert einmal mehr die Anleger

Die gute Wall-Street-Stimmung ist am Mittwoch nur bedingt auf die asiatischen Aktienmärkte übergesprungen. Neuerliche Aussagen von US-Präsident Donald Trump hielten viele Anleger von Engagements zurück. So stiegen die Kurse in Japan moderat, dagegen fielen sie in Australien und Südkorea. In Festland-China zeigten sich die Anleger uneins. Die Börse in Hongkong blieb geschlossen wegen Taifun Hato.
23.08.2017 08:12

Trump hatte am Vorabend bei einem Auftritt vor Anhängern in der Stadt Phoenix im US-Bundesstaat Arizona gleich an mehreren Fronten für Unsicherheit gesorgt: Zum einen stellte er den nordamerikanischen Freihandelsraum Nafta in Frage, was die allgemeine Sorge um den freien Handel schürte. Zum anderen drohte er mit dem Stillstand der Bundesbehörden, wenn er nicht vom Kongress die Finanzierung für seine geforderte Mauer an der Grenze zu Mexiko zugesagt bekäme.

Noch in der Vorwoche hatte die Nordkorea-Krise die Kurse in der Region deutlich belastet. Diese Sorge trat etwas in den Hintergrund. Der Nikkei 225 in Tokio konnte sich dank guter Vorgaben von den US-Börsen in positivem Terrain halten. Er schloss 0,3 Prozent höher bei 19434,64 Punkten. Der chinesische CSI 300 , in dem die wichtigsten Werte des Festlands gelistet sind, legte im späten Handel hauchdünn zu./das/fbr

(AWP)