Aktien Asien: Trump wirkt nach - Jackson Hole im Blick

Die jüngste Rede von US-Präsident Donald Trump in Pheonix wirkt immer noch nach und hat die asiatischen Börsen am Donnerstag ausgebremst. Viele Anleger zweifeln angesichts des starken Gegenwinds, der Trump ins Gesicht bläst, stark daran, dass er seine Wirtschaftsagenda umsetzen kann. Seine Äusserungen zur Freihandelszone Nafta schürten zudem erneut Sorgen um den freien Handel. Aber auch die nahende Notenbanktagung in Jackson Hole wirft ihre Schatten voraus.
24.08.2017 08:18

In China lag der CSI 300 , in dem die wichtigsten Werte des Festlands gelistet sind, 0,19 Prozent im Minus. In Japan notierte der Leitindex Nikkei zu Handelsschluss auch angesichts eines stabilen Yen 0,40 Prozent im Minus bei 19 353,77 Punkten. Nachdem der Handel am Vortag noch wegen des Taifuns Hato geschlossen war, ging es in Hong Kong für den Hang Seng 0,51 Prozent bergauf.

Nach der ereignislosen Rede von EZB-Präsident Mario Draghi in Lindau vom Vortag richten sich die Blicke der Investoren nun auf die am Donnerstag beginnende Notenbankkonferenz im US-amerikanischen Jackson Hole. Davon erhoffen sich Marktexperten Hinweise auf die weitere Geldpolitik der USA und der Europäischen Zentralbank. Neben Draghi wird auch Fed-Chefin Janet Yellen an dem Treffen teilnehmen. Viele Anleger hielten sich deshalb lieber erst einmal zurück, sagte ein Händler am Morgen./fbr/stb

(AWP)