Aktien Asien: Überwiegend im Minus - Sorgen in China

Die asiatischen Börsen haben sich am Dienstagmorgen überwiegend mit roten Vorzeichen präsentiert. Händler machten dafür unter anderem Nachrichten aus den USA verantwortlich. Dort steht die Reform der staatlichen Gesundheitsfürsorge Obamacare durch US-Präsident Donald Trump vor dem Aus. Die Umsetzung der Agenda der US-Regierung hätte damit einen weiteren empfindlichen Dämpfer erhalten.
18.07.2017 08:32

Deutlich fiel das Minus in China aus. Hier lag der CSI-300-Index , der die grössten Werte aus Schanghai und Shenzhen beinhaltet, zeitweise fast ein Prozent im Minus. Bereits zu Wochenbeginn war es für die Kurse trotz starker chinesischer Konjunkturdaten mehr als ein Prozent nach unten gegangen. Zuletzt tendierte der CSI noch bei minus 0,6 Prozent. In der Volksrepublik machen sich laut Händlern Sorgen um kleinere Unternehmen und um eine weitere Regulierung seitens des Staates breit. Besonders deutlich ging es mit fast 13 Prozent für die Papiere von Sunac abwärts: Die Pläne des Unternehmens, Teile des ins Visier der Regulierungsbehörden geratene Wanda-Gruppe zu übernehmen, kamen bei Anlegern nicht gut an.

In Japan musste der Nikkei nach einem Feiertag Abschläge hinnehmen. Der Leitindex schloss 0,6 Prozent im Minus bei 19 999,91 Punkten. Ein stärkerer Yen hatte hier die Kurse belastet./fbr/stb

(AWP)