Aktien Asien: Überwiegend Verluste - Börse in Hongkong dreht ins Plus

Die Aktienmärkte in Asien haben am Mittwoch überwiegend nachgegeben. Die sich zuspitzenden Konflikte um Nordkorea und Syrien drückten auf die Stimmung der Anleger. Zeitweise legte der Yen, der als sicherer Hafen für Anleger gilt, an Wert zu, was in Japan die Aktien exportorientierter Unternehmen belastete. Der japanlastige Sammelindex Stoxx 600 Asia Pacific sank zuletzt um 0,47 Prozent auf 183,06 Punkte.
12.04.2017 09:53

Der japanische Leitindex Nikkei 225 beendete den Handel mit einem Abschlag von 1,04 Prozent auf 18'552,61 Punkte, wobei vor allem die IT-Branche schwächelte. Unter den Einzelwerten ragten zudem die Papiere des Autobauers Mitsubishi Motors heraus, die um knapp 4 Prozent nachgaben. Sie litten unter einer negativen Studie der US-Bank Morgan Stanley, die die Aktien mit "Underweight" und einem Zwölfmonatskursziel von 520 Yen in ihre Bewertung aufnahm. Damit sieht Morgan Stanley aktuell noch weiteres Abwärtspotenzial für die Titel von etwas mehr als 20 Prozent.

Etwas moderatere Verluste erlitten die Festlandbörsen in China: Der CSI-300-Index , der die 300 grössten Werte an den Börsen in Shanghai und Shenzhen abbildet, schloss mit 0,21 Prozent im Minus auf 3509,65 Punkte. In Hongkong gelang dem Hang-Seng-Index hingegen im späteren Handelsverlauf der Dreh in die Gewinnzone. Hier, wo auch ausländische Investoren handeln können, legte der Hang Seng zuletzt um 0,62 Prozent auf 24 238,25 Punkte zu.

Der Sensex-Index im indischen Mumbai, wo ebenfalls noch gehandelt wird, fiel zuletzt um 0,15 Prozent 29'744,44 Punkte. In Sydney beendete der australische ASX-200-Index den Tag kaum verändert mit plus 0,08 Prozent auf 5'933,96 Punkte./ck/stb

(AWP)