Aktien Asien: Unsicherheit hält an

Die asiatischen Börsen haben eine ohnehin trübe Woche überwiegend mit Verlusten beendet. Im späten Freitagshandel gewann die Talfahrt noch einmal an Schwung. Unsicherheitsfaktor Nummer eins bleibt die schwelende Nordkorea-Krise. Hinzu kommen die bislang unkalkulierbaren Schäden durch Hurrikan "Irma" und das schwere Erdbeben vor der Pazifikküste Mexiko.
08.09.2017 08:44

Der japanische Leitindex Nikkei 225 rutschte bis zum Handelsschluss um 0,63 Prozent ins Minus auf 19 274,82 Punkte. In der Woche insgesamt hat er damit mehr als 2 Prozent verloren. Kein anderer Markt verlor derart stark. Das lag auch am kräftig gestiegenen Yen, den viele Investoren als "sicheren Hafen" ansehen. Ein starker Yen erschwert jedoch den Export. Zudem war die Wirtschaft Japans im Frühling nicht ganz so stark gewachsen wie zunächst angenommen, wie neueste Daten zeigten.

Der chinesische CSI-300-Index , der die 300 grössten Werte an den Börsen Shanghai und Shenzhen abbildet, büsste im späten Handel um 0,31 Prozent auf 3817,87 Punkte ein. Mitten im sich weiter verschärfenden Handelskonflikt mit den USA hat Chinas Exportmotor im August stärker als erwartet gestottert. Auf Wochensicht büsste der CSI allerdings kaum ein.

Der südkoreanische Kospi verlor am Freitag kaum noch und lag auch auf Wochensicht moderate 0,59 Prozent im Minus. Positiv entwickelten sich am Freitag die Börsen in Hongkong und Sydney - auf Wochensicht verloren sie jeweils um die 1 Prozent./das/stb

(AWP)