Aktien Asien: Verluste - Konjunktursorgen und US-Zinspolitik belasten

Durchwachsene Konjunkturdaten aus China haben am Freitag die Laune der Anleger in Asien wieder getrübt. So fiel der Autoabsatz in dem für deutsche Hersteller wichtigen Markt. Zudem war die Inflation in China im Oktober auf dem Niveau des Vormonats geblieben. Experten hatten das zwar so erwartet, doch blieb die Inflation trotz einer leichten Belebung in den vergangenen Monaten weiter unter der Vorgabe der Regierung von drei Prozent. Ein Preisanstieg würde als Beleg für einen lebhaften Konsum gelten.
09.11.2018 07:48

Zudem bleibt die US-Notenbank Fed auf Zinserhöhungskurs. Sie signalisierte - wie erwartet - eine weitere Erhöhung für den Dezember. Steigende US-Zinsen können aber ab einer bestimmten Höhe zum Problem für viele in US-Dollar verschuldete Unternehmen, auch in Asien werden. Die müssen dann mehr für ihre Schulden bezahlen.

Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Werten an den Börsen des chinesischen Festlands fiel zuletzt um 1,35 Prozent auf 3168,35 Punkte. In Hongkong ging es für den Hang Seng sogar um 2,32 Prozent auf 25 617,36 Zähler bergab. Auf Wochensicht bedeutete das Verluste von bis zu rund dreieinhalb Prozent.

In Tokio fiel der japanische Leitindex Nikkei-225 am Freitag um 1,05 Prozent auf 22 250,25 Punkte. Er hielt sich damit in der abgelaufenen Woche stabil./mis/jha/

(AWP)