Aktien Europa Schluss: Nordkorea-Krise bremst die Kurse etwas

Angesichts der erneuten Verschärfung der Nordkorea-Krise haben Anleger an Europas Börsen zum Wochenschluss vorsichtig agiert. Zwar schloss der EuroStoxx50 auf dem höchsten Stand seit drei Monaten; allerdings stand am Ende des Tages lediglich ein kleines Plus von 0,05 Prozent auf 3541,42 Punkte zu Buche. Auf Wochensicht stieg der Leitindex der Eurozone-Aktien um 0,7 Prozent.
22.09.2017 18:35

Mit der Drohung, eine Wasserstoffbombe über dem Pazifik explodieren zu lassen, hatte das asiatische Land den "kalten Krieg" mit den USA um sein Atomprogramm gefährlich verschärft. "Seit drei Wochen das gleiche Spiel: Vor dem Wochenende herrscht Zurückhaltung aus Angst vor neuen Raketenstarts oder Bombentests in Nordkorea", schrieb der Stratege Jochen Stanzl von CMC Markets in einem Marktkommentar.

Der Leitindex der Londoner Börse konnte mit einem Plus von 0,64 Prozent auf 7310,64 Zähler stärker zulegen. Hier stützte das zum Euro und zum US-Dollar schwächere britische Pfund. In Paris stieg der Leitindex CAC-40 um 0,27 Prozent auf 5281,29 Punkte./bek/tos

(AWP)