Aktien Europa Schluss: Überwiegend freundlich vor Notenbankgipfel

PARIS/LONDON (awp international) - Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Mittwoch mehrheitlich an ihre Vortagesgewinne angeknüpft. Die Ausnahme bildete die Londoner Börse. Sie wurde von erneut deutlichen Verlusten der schwer gewichteten Rohstoffaktien belastet. Im Anlegerfokus stand weiterhin die Zinspolitik der US-Notenbank Fed. Anleger erhoffen sich vom internationalen Notenbankertreffen am Wochenende mehr Klarheit darüber, ob die Fed ihre Zinserhöhungspolitik noch in diesem Jahr fortsetzt.
24.08.2016 18:48

Der EuroStoxx 50 gewann 0,50 Prozent auf 3008,59 Punkte, nachdem er am Dienstag bereits um mehr als 1 Prozent zugelegt hatte. Der französische CAC-40-Index stieg am Mittwoch um 0,32 Prozent auf 4435,47 Punkte. Für den britischen FTSE-100-Index hingegen ging es um 0,48 Prozent auf 6835,78 Zähler nach unten.

Grosser Beliebtheit erfreuten sich Bankaktien, deren Branchenindex um 2 Prozent zulegte. Klarer Spitzenreiter im EuroStoxx 50 waren die Papiere von Unicredit mit einem Plus von mehr als 8 Prozent. Ihnen folgten die Titel von BBVA und Intesa Sanpaolo mit Gewinnen von jeweils mehr als 3 Prozent.

Minenwerte litten unter enttäuschenden Halbjahreszahlen von Glencore . Der Rohstoffhändler und Bergbaukonzern war beim Gewinn hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Die Aktien sackten um mehr als 3 Prozent ab. Entsprechend war der Sektorindex Stoxx Europe Basic Resources mit einem Minus von 1,37 Prozent klares Schlusslicht in der europäischen Branchenübersicht.

WPP legten im FTSE-100 um 1,89 Prozent zu. Die Werbevermarkter hatte in der ersten Jahreshälfte einen überraschend hohen Umsatz erzielt und dabei vom schwachen Britischen Pfund profitiert.

An der Börse in Zürich fielen die Papiere von Swatch mit einem Minus von knapp 2 Prozent an das Ende des Leitindex SMI . Die französische Grossbank Societe Generale hatte empfohlen, die Anteilscheine des schweizerischen Uhrenherstellers zu verkaufen./edh/he

(AWP)