Deutsche Bank muss sich US-Klage wegen Zinsgeschäften stellen

Die Deutsche Bank und zehn weitere Finanzinstitute müssen sich in den USA mit Klagen von Investoren wegen angeblicher Wettbewerbsverstösse bei bestimmten Zinsgeschäften auseinandersetzen. Der zuständige Richter schränkte eine Klage zwar in einigen Punkten ein, wies sie aber nicht - wie von den Banken gefordert - ab.
29.07.2017 09:22

Das geht aus der am Freitag in New York veröffentlichten Entscheidung des Gerichts hervor.

Den Geldhäusern wird vorgeworfen, ihre Marktmacht beim Handel mit "Interest Rate Swaps" genannten Zinsderivaten auf illegale Weise zum eigenen Vorteil ausgenutzt zu haben. Neben der Deutschen Bank richtet sich die Klage gegen die US-Institute Goldman Sachs, JPMorgan Chase, Morgan Stanley, Citigroup und Bank of America sowie die britische Barclays Bank, die Royal Bank of Scotland, UBS und Credit Suisse und die französische BNP Paribas.

(AWP)