EU prüft Vertriebspraktiken von Nike und Universal Studios genauer

Die EU-Wettbewerbshüter prüfen die Vertriebspraktiken des US-Sportartikelherstellers Nike sowie des Hollywood-Studios Universal genauer. Bei der Untersuchung geht es darum, ob die beiden Unternehmen sowie der japanische Handelskonzern Sanrio Händler daran hinderten, lizenzierte Produkte über Grenzen hinweg in der EU zu verkaufen.
14.06.2017 12:20

Dies teilte die Brüsseler Behörde am Mittwoch mit. Dabei gehe es um sogenannte Merchandising-Produkte, zu denen Schuhe, Kleidung, Mobiltelefone oder Spielzeug gehörten.

Die EU-Kommission nannte als Beispiele Nike-Artikel des spanischen Fussball-Clubs FC Barcelona, die "Hello Kitty"-Produkte von Sanrio sowie Artikel zu den "Minions"-Filmen von Universal Studios. Sollte sich der Verdacht bestätigen, könnte die EU das Vorgehen der Konzerne verbieten.

(AWP)