EU verlangt höhere Strafen bei Lebensmittelskandalen

Lebensmittelbetrügereien wie der Pferdefleischskandal sollen künftig mit härteren Gelstrafen geahndet werden. Das EU-Parlament verabschiedete am Mittwoch in Strassburg eine Verordnung, wonach Strafen vom Umsatz eines Unternehmens abhängen sollen. Alternativ können sie den wirtschaftlichen Vorteil widerspiegeln, den ein Unternehmen von einem Regelverstoss hat. Ausserdem sollen die EU-Staaten die Kosten für Kontrollen stärker als bisher umlegen. Das soll Behörden die Mittel sichern, die sie für ihre Arbeit brauchen. Beim Pferdefleischskandal wurde Anfang 2013 billiges Pferdefleisch als Rindfleisch ausgegeben und verkauft./cko/DP/zb
15.03.2017 13:23

(AWP)