Eurozone: Geldmenge wächst etwas stärker

Die Geldmenge im Euroraum ist im September etwas stärker gewachsen. Die breit gefasste Geldmenge M3 erhöhte sich zum Vorjahresmonat um 3,5 Prozent, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Die Rate ist etwas höher als der Zuwachs im Vormonat, der von 3,5 auf 3,4 Prozent nach unten revidiert wurde.
24.10.2018 10:38

Das Wachstum der enger gefassten Geldmenge M1 stieg deutlicher. Es erhöhte sich von 6,4 auf 6,8 Prozent. M1 gilt aufgrund seines hohen Anteils an kurzfristigen Bankeinlagen als Konjunkturindikator.

Die Kreditvergabe an private Haushalte wuchs im selben Tempo wie im Vormonat, die Kredite an Unternehmen wuchsen schneller. Die Kreditvergabe an Verbraucher erhöhte sich wie im August um 3,1 Prozent. Die Ausleihungen an Unternehmen ausserhalb des Finanzsektors stiegen im September um 4,3 Prozent, nach 4,1 Prozent im Vormonat./bgf/jkr/jha/

(AWP)