JPMorgan beendet Streit mit USA über Einstellungen in China

New York (awp/sda/reu) - Die US-Bank JPMorgan Chase legt einem Insider zufolge einen Streit über ihre Einstellungspraxis in China mit der Zahlung von über 250 Millionen Dollar bei. Die Bank soll Kinder chinesischer Entscheidungsträger angestellt haben, um an Aufträge zu kommen.
17.11.2016 06:32

Wie eine mit dem Vorgang vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters sagte, zahlt JPMorgan insgesamt etwa 200 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC und das US-Justizministerium sowie mehr als 50 Millionen Dollar an die Notenbank Fed. Strafverfahren gegen einzelne Personen gibt es demnach nicht. Die SEC hatte im Jahr 2013 eine Untersuchung eingeleitet.

Investmentbanken haben in der Vergangenheit schon häufiger die Kinder einflussreicher Chinesen eingestellt. In der Volksrepublik spielen persönliche Beziehungen bei geschäftlichen Entscheidungen eine besonders grosse Rolle.

(AWP)