Kolumbianische ELN-Rebellen sprengen Ölpipeline

CÚCUTA (awp international) - Die linke Guerilla-Organisation ELN hat im Osten von Kolumbien eine Pipeline gesprengt. Nach dem Anschlag nahe der Ortschaft Tibú lief Öl in einen Fluss. Der Erdölkonzern Ecopetrol versuchte am Sonntag, das Leck zu schliessen, um schwere Umweltschäden zu verhindern. "Angriffe wie dieser tragen nicht dazu bei, ein Klima für Dialog und Gespräche zu schaffen", sagte Innenminister Juan Fernando Cristo.
05.09.2016 06:32

Die kolumbianische Regierung hatte sich kürzlich mit der grössten Guerilla-Organisation Farc auf ein Friedensabkommen geeinigt. Auch die kleinere ELN will über eine Beilegung des Konflikts verhandeln. Die Regierung hat allerdings die Freilassung aller Geiseln zur Voraussetzung für Gespräche gemacht. Die ELN lehnt das bislang ab./ta/DP/stk

(AWP)