Merck KGaA erhält EU-Zulassung für MS-Tablette Mavenclad

(awp international) - Der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck hat von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) grünes Licht für sein neues Multiple-Sklerose-Mittel Mavenclad bekommen. Damit kann der Konzern das Medikament künftig in der Europäischen Union sowie in Island, Liechtenstein und Norwegen vermarkten, wie Merck KGaA am Freitag in Darmstadt mitteilte.
25.08.2017 09:19

Mavenclad mit dem Wirkstoff Cladribin zählt neben dem Krebsmittel Bavencio zu den wichtigsten Hoffnungsträgern im Pharmageschäft der Darmstädter. Das Mittel gilt als Nachfolger von Mercks umsatzstärksten Präparat, dem MS-Mittel Rebif, dessen Erlöse zuletzt aber wegen zunehmender Konkurrenz zurückgingen. Während Rebif gespritzt wird, wird Mavenclad als Tablette in Kurzzeittherapie eingenommen und gilt daher als anwenderfreundlicher./tav/fbr

(AWP)