Morning Briefing International

21.03.2017 07:49

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - FESTER - Am deutschen Aktienmarkt zeichnen sich am Dienstag moderate Auftaktgewinne ab. Der Broker IG taxierte den Dax rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,11 Prozent höher auf 12 066 Punkte. Nach dem kleineren Rückschlag zum Wochenstart könnte damit die jüngste Hängepartie auf hohem Kursniveau weitergehen. Experten halten das Potenzial nach oben zumindest vorerst für überschaubar und verweisen angesichts der Kursgewinne der vergangenen Wochen auf Rückschlagrisiken.

USA: - SEITWÄRTS - Schwerfällig haben sich die US-Aktienmärkte zum Wochenauftakt präsentiert. Fehlende konjunkturelle Impulse sowie der ernüchternde Ausgang des G20-Finanzministertreffens vom Wochenende hätten für Lethargie unter den Anlegern gesorgt, hiess es. Angesichts der Tatsache, dass die USA dabei seien, signifikante Handelsbarrieren zu errichten, nehme die Besorgnis der Investoren weiter zu, sagte ein Analyst. Finanzwerte gehörten zu den unattraktivsten Aktien.

ASIEN: - ÜBERWIEGEND AUFWÄRTS - An den asiatischen Börsen ist es am Dienstag überwiegend nach oben gegangen. Die Märkte profitieren von einem schwächeren Dollar. Die jüngsten Aussagen von Fed-Mitgliedern haben die Diskussion über die Anzahl an Leitzinserhöhungen der US-Notenbank neu entfacht, so Experten. Während in Südkorea neue Höchststände angepeilt werden, ging es in Japan nach dem Feiertag für den Leitindex Nikkei abwärts.

DAX              		12.052,90	    -0,35%
XDAX            		12.044,80	    -0,33%
EuroSTOXX 50		    3.437,48		-0,32%
Stoxx50        		    3.135,39		-0,21%

DJIA             		20.905,86	    -0,04%
S&P 500        		    2.373,47		-0,20%
NASDAQ 100  		    5.413,31		 0,08%

Nikkei 225              19.455,88       -0,3%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - FESTER - Wichtige Konjunkturdaten stehen am Dienstag nicht auf der Agenda. Dafür äussern sich mehrere Mitglieder der US-Notenbank Fed, was die Spekulationen über die Anzahl der noch anstehenden Zinserhöhungen befeuern könnte. Nachdem sich der Bund-Future am Vortag von seinen Verlusten erholen konnte, rechnet Dirk Gojny, Experte der National-Bank, am heutigen Tag mit einer Handelsspanne zwischen 159,30 und 160,70.

Bund-Future   		159,88		0,06%

DEVISEN: - FESTER - Der Euro hat am Dienstagmorgen seine leichten Vortagesverluste wieder wettgemacht. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,0763 US-Dollar. Am Montag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,0752 (Freitag: 1,0737) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,9301 (0,9314) Euro gekostet.

(Alle Kurse 7:09 Uhr)
Euro/USD       		1,0763		0,22%
USD/Yen             114,85		0,44%
Euro/Yen       		121,36		0,38%

ROHÖL - AUFWÄRTS - Die Ölpreise haben am Dienstag im frühen Handel leicht zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete am Morgen 51,85 US-Dollar. Das waren 23 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Mai stieg um 18 Cent auf 49,09 Dollar.

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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- BERENBERG HEBT ZIEL FÜR HANNOVER RÜCK AUF 111 (109) EUR - 'BUY'

- BERENBERG HEBT ZIEL FÜR MUNICH RE AUF 204 (201) EUR - 'BUY'

- GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR EON AUF 8,70 (8,65) EUR - 'BUY'

- GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR LUFTHANSA AUF 11,60 (9,87) EUR - 'SELL'

- HÄNDLER: BERNSTEIN SENKT MUNICH RE AUF 'MARKET-PERFORM' (OUTPERFORM)

- HÄNDLER: GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR DEUTSCHE BANK AUF 16,42 (18,40) EUR - 'N'

- HÄNDLER: KEPLER CHEUVREUX HEBT ZIEL FÜR LUFTHANSA AUF 12,9 (8,0) EUR - 'REDUCE'

- HÄNDLER: LAMPE SETZT SCHAEFFLER AUF 'ALPHA LIST'

- HÄNDLER: UBS SENKT FMC AUF 'SELL' (BUY)

- HÄNDLER: UBS SENKT FRESENIUS SE AUF 'NEUTRAL' (BUY)

- BERENBERG HEBT ZIEL FÜR ARCELORMITTAL AUF 12,00 (10,50) EUR - 'BUY'

- BERENBERG HEBT ZIEL FÜR SWISS RE AUF 89,10 (84,30) CHF - 'SELL'

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PRESSESCHAU

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- ZEW-Studie: Auf Facebook aktive Unternehmen sind innovativer, HB-Online

- Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) fordert Abbau des Solidaritätszuschlages: "Der Soli sollte so schnell wie möglich auslaufen", HB, S.5

- Steuerexperte Paul Kirchhof fordert radikale Steuervereinfachung von der nächsten Bundesregierung, Gastbeitrag, HB, S.10-11

- General Electric (GE) baut Gesundheitssparte aus und investiert eine halbe Milliarde Dollar in den nächsten drei Jahren, Interview mit Sparten-Chef John Flannery, HB, S.20

- EU-Kommissionsvize Jyrki Katainen: Meisterbrief bleibt erhalten, Interview, HB, S.6

- Digitalisierung: Telekom-Chef Timotheus Höttges warnt vor Panikmache, Gastbeitrag, HB, S.16-17

- Bundesrechnungshof drängt Bundesregierung, dafür zu sorgen, dass die Aufsichtstätigkeit der EZB über Grossbanken unabhängig überwacht wird, HB, S.31

- Wolfgang Clement: Es ist die Bildungspolitik, die prekäre Arbeitsverhältnisse schafft, Gastbeitrag, HB, S.48

- Immer mehr Rehas wegen psychischer Erkrankungen, FAZ, S.17

- Steuerzahlerbund ruft zur Sparsamkeit auf, FAZ, S.15

- Parteienstreit um Uranfabriken: Scharfe Kritik der CDU an Forderungen zur Schliessung, FAZ, S.17

-Bosch kämpft gegen Dieselfahrverbot, Gespräch mit Unternehmenschef Volkmar Denner, FAZ, S.22

- WDH/Eurogruppen-Chef: Bankenaufsicht EBA mittelfristig in EZB integrieren, FAZ, S.16

- Sanofi rechnet in China weiterhin mit zweistelligem Wachstum bei Medikamentenverkäufen in diesem Jahr, WSJ-Online

- Mehr als 20 Milliarden Dollar aus dubioser Herkunft fliessen innerhalb von vier Jahren in die EU - Auch deutsche Firmen profitieren offenbar, SZ, S. 2

- Alexander Dobrindt (CSU) will gesetzliche Regeln für digitale Fahrzeugdaten, Welt, S. 9

- Bauhauptverbands-Präsident Peter Hübner verlangt bessere Planung bei öffentlichen Bauprojekten, Interview, Welt, S. 10

- Unilever: 50 wichtigste Aktionäre unterstützen die Ablehnung der Übernahmeofferte von Kraft, Telegraaf

- Internes Gutachten der Bundesregierung: Brexit bedroht deutsche Fischereiwirtschaft, Bild, S. 1

- WDH/Presse: Uniper fordert finanzielle Zugeständnisse von Mitarbeitern, WAZ

- Deka Bank will LBB-Invest vollständig nach Frankfurt holen und umbenennen, BöZ, S. 3

- WDH/Bilfinger-Vorstand: Stellenabbau in der Zentrale abgeschlossen, Mannheimer Morgen

- Amazon bereitet Launch von Prime Music in Indien vor, Economic Times

- Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) spricht sich gegen Steuersenkung

aus: "Ich bin dagegen, Steuersenkungen zu versprechen", Welt, S. 5

- EU-Kommissar Johannes Hahn: EU-Beitritt der Türkei wird "immer unrealistischer", Interview, Bild, S. 1

- Bundestagsvize Johannes Singhammer (CSU) will Aussetzung des Familiennachzugs für subsidiär Schutzberechtigte über März 2018 hinaus ausdehnen, Welt, S. 6

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(AWP)