Morning Briefing International

20.04.2017 07:36

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - TIEFER - Nach dem kaum bewegten Mittwoch droht dem Dax am Donnerstag ein neuerlicher Rückschlag. Dabei gerät die Marke von 12 000 Punkten erneut ins Wanken. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,26 Prozent tiefer auf 11 985 Punkte.

USA: - RUNTER - Der Dow Jones Industrial hat am Mittwoch an seine schwache Vortagsentwicklung angeknüpft. Im Handelsverlauf weitete der US-Leitindex seine Verluste aus - zum Schluss stand er 0,58 Prozent im Minus bei 20 404,49 Punkten.

ASIEN: - POSITIV - An Asiens Börsen ging es am Donnerstag überwiegend aufwärts. Hintergrund war eine teilweise Erholung der am Vortag eingeknickten Ölpreise und im Falle von Japan überraschend hohe Exporte im März. Die Exporte der drittgrössten Volkswirtschaft der Welt sind damit im nunmehr vierten Monat in Folge angezogen.

DAX              		12.016,45	 0,13%
XDAX            		11.974,76	-0,13%
EuroSTOXX 50		     3.420,99	 0,33%
Stoxx50        		3.105,46		-0,05%

DJIA             		20.404,49	-0,58%
S&P 500        		     2.338,17	-0,17%
NASDAQ 100  		     5.399,64	 0,15%

Nikkei 225                  18.494,58      0,34% (7:05 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - STABIL - Die heutigen Daten dürften keinen Abwärtsdruck im Bund-Future ausüben, schrieben die Experten der Helaba am Donnerstagmorgen. Sie sehen ihn am Tage in einer Spanne zwischen 162,80 und 164,00. Dirk Gojny von der National-Bank geht von einer Spanne zwischen 162,60 und 164,15 aus.

Bund-Future		163,29		-0,35%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,07 DOLLAR - Der Euro hat bis zum Donnerstagmorgen wieder zugelegt und kostete zuletzt 1,0727 US-Dollar. Damit machte er eine kleine Schwächephase wett. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochnochmittag auf 1,0725 (Dienstag: 1,0682) Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:05 Uhr)
Euro/USD       		        1,0727		0,15%
USD/Yen             		108,96		0,09%
Euro/Yen       		        116,88		0,22%

ROHÖL - RUNTER - Die Ölpreise haben in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wegen der gestiegenen US-Produktion weiter nachgegeben. In Asien konnten sich die Preise zwar etwas von den deutlichen Verlusten im US-Handel erholen, aber die Ölpreise liegen immer noch auf dem niedrigsten Niveau seit Anfang April. Ein Barrel (etwa 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete zuletzt 53,08 US-Dollar. Das sind rund zwei Dollar oder knapp vier Prozent weniger als vor der Bekanntgabe der jüngsten Daten zur Produktion in den USA sowie den Benzin- und Ölbeständen in den USA am Mittwochnachmittag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Mai fiel seit Mittwochnachmittag um knapp zwei Dollar auf 50,56 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Notenbanker nervös vor französischer Präsidentenwahl, FAZ, S. 17 
- IWF-Chefvolkswirt Maurice Obstfeld: Freihandel ist für jedes Land gut, 
  Interview, FAZ, S. 19 
- Einige Banken schaffen Gebühren für Geldabheben wieder ab, FAZ, S. 27 
- Betrugsvorwurf gegen JPMorgan: Bank soll Verkauf eines Unternehmens an 
  Blackberry zum Dumpingpreis forciert haben, FT, S. 12 
- Exxon Mobil hat bei Regierung Ausnahme von Russland-Sanktionen für eigenes 
  Joint Venture beantragt - Deal stammte von Ex-Chef und heutigem Aussenminister
  Rex Tillerson, WSJ, S. A1, A2 
- Ströer greift nach Gratispostkarten, FAZ, S. 23 
- Deutsche Bank hat den teuersten Aufsichtsratschef, HB, S. 17 
- Werftenkonzerne Lürssen und Thyssenkrupp Marine Systems bringen mit 
  Preisaufschlag für fünf Korvetten die Bundesregierung gegen sich auf, 
  HB, S. 1, 14, 15 
- Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon strebt zweite Amtszeit an 
- Alternativkandidaten spielen bei Verbandsvorsteherkonferenz keine Rolle, 
  HB, S. 28, 29 
- "Pharmazeutische Zeitung" bricht Artikelserie über Tests von freiverkäuflichen
  Arzneimitteln wegen Interessenkonflikts ab, HB, S. 19 
- SPD warnt vor Diskussion um doppelte Staatsbürgerschaft, Interview mit 
  Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD), HB, S. 6, 7 
- Behörden prüfen hunderte verdächtige Aktiendeals, WestLB schwer belastet, 
  SZ, S. 19 
- Audi gerät in China zwischen politische Fronten - Manager: Gefährlicher als 
  Münchner Ermittlungen im Diesel-Skandal, SZ, S. 17 
- Bundesregierung kürzt Ein-Euro-Job-Programm für Flüchtlinge, SZ, S. 5 
- Anspielung auf eine WM-Party 2006 kostete Arconic-Chef Klaus Kleinfeld den 
  Job, Wiwo 
- Deutsche Telekom: Neuer Service-Chef will "null Fehler, null Beschwerden" 
  - Techniker sollen auf Kunden warten, Interview mit Ferri Abolhassan, WiWo 
- Rickmers-Anlegern drohen Einschnitte, WiWo 
- Schäuble will Amerikaner mit Argumentationspapier zu 
  Leistungsbilanzüberschüssen belehren, Spiegel 
- RheinEnergie-Chef fordert Kurswechsel bei Erneuerbaren, Bild, online 
- Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) verteidigt Handelsüberschuss der 
  deutschen Wirtschaft, Bild, S. 2 
- Offener Brief von Belegschaft: 'Unsägliche Missstände' bei Air Berlin, 
  Bild, S. 2 
- Grüne für Fortsetzung von Cum-Ex-Untersuchungsausschuss, Funke Mediengruppe 
- Grüne wollen Cum-Ex-Untersuchungsausschuss verlängern, Berliner Zeitung

(AWP)