Morning Briefing - International

29.05.2017 07:31

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - SEITWÄRTS - Die neue Woche dürfte an der Börse sehr ruhig beginnen. Grössere Termine sind am Montag nicht absehbar. Zudem haben gleich drei wichtige Handelsplätze wegen Feiertagen geschlossen: New York, London und Festland-China. Der Broker IG taxierte den Dax am Morgen rund zwei Stunden vor Handelsbeginn praktisch unverändert bei 12 606 Punkten.

USA: - STABIL - Die US-Anleger haben nach den jüngsten Rekorden an der Wall Street erst einmal durchgeschnauft. Der Dow Jones Industrial schloss am Freitag nach sechs freundlichen Handelstagen 0,01 Prozent tiefer bei 21 080,28 Punkten. Der US-Leitindex erzielte damit ein Wochenplus von 1,32 Prozent. Die Anfang März geknackte Rekordmarke von 21 169 Punkten bleibt weiterhin in greifbarer Nähe.

ASIEN: - AUFWÄRTS - In Asien ist es im Zuge der Kurshochs an der Wall Street am Montag überwiegend leicht aufwärts gegangen. Die Handelsvolumen hielten sich allerdings in Grenzen. Im Laufe der Woche stehen aus China, Japan, Europa und den USA eine ganze Reihe von Konjunkturdaten auf der Agenda. Investoren und Händler würden sich deshalb zunächst lieber zurückhalten und auf diese wichtigen Nachrichten warten, sagte Michael McCarthy, Marktexperte von CMC Markets am Morgen. Zudem sind vor allem die Börsen in Shanghai, London und den Vereinigten Staaten wegen Feiertagen geschlossen. In Südkorea trotzte der Leitindex Kospi dem jüngsten Raketentest Nordkoreas und erklomm einen neuen Rekordstand. Offenbar habe sich der Markt nach all den Raketenabschüssen der Vergangenheit langsam daran gewöhnt, vermuteten Analysten. In Japan legte der Leitindex Nikkei zu.

DAX              		12.602,18	-0,15%
XDAX            		12.594,65	-0,20%
EuroSTOXX 50		     3.579,02	-0,15%
Stoxx50        		     3.228,26	-0,21%

DJIA             	    21.080,28	-0,01%
S&P 500        		     2.415,82	 0,03%
NASDAQ 100  		     5.788,36	 0,17%

Nikkei 225              19.699,99   +0,07% (7:22 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - SEITWÄRTS - Der Bund-Future dürfte nach Meinung von Dirk Gojny nur wenig verändert in die neue Woche starten. Der Experte der National-Bank geht davon aus, dass eine Rede von EZB-Präsident Mario Draghi am Nachmittag noch zu einem der Highlights des Tages gehören wird. Der Bund Future dürfte sich zwischen 161,15 und 162,40 bewegen - wobei der Handel wegen Feiertagen in Grossbritannien und den Vereinigten Staaten nur sehr dünn ausfallen dürfte.

Bund-Future		161,80		0,27%

DEVISEN: - ABWÄRTS - Für den Euro ist auch zu Beginn der neuen Woche weiter abwärts gegangen. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,1164 US-Dollar. Am Freitag hatte der Euro bereits unter besser als erwartet ausgefallenen US-Konjunkturdaten gelitten. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,1196 (Donnerstag: 1,1214) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8932 (0,8917) Euro.

(Alle Kurse 6:59 Uhr)
Euro/USD       		1,1164		-0,14%
USD/Yen             111,30		-0,01%
Euro/Yen       		124,26		-0,15%

ROHÖL - WENIG BEWEGT - Die Ölpreise haben sich zum Wochenauftakt wenige bewegt. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent stand am frühen Montagmorgen bei 52,07 US-Dollar und damit leicht unter dem Niveau vom Freitagabend. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) gab um zehn Cent auf 49,70 Dollar nach. Damit konnten die Ölpreise ihre Kursgewinne vom Wochenschluss halten.

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PRESSESCHAU

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- Die Chefin der regionalen US-Notenbank von Cleveland sieht dass langfristige Wachstum der US-Wirtschaft bei zwei Prozent, Interview mit Loretta Mester, HB, S. 28

- Mindestlohn soll auch für polnische und tschechische Lastwagenfahrer gelten, Gutachten, FAZ, S. 17

- Generationswechsel bei Kienbaum, HB, S. 44

- Steuerberater sehen Abgeltungsteuer kritisch, HB, S. 9

- Indiens Premierminister will sein Land an die wirtschaftliche Weltspitze führen - und dafür Handelsschranken abbauen, Interview mit Narendra Modi, HB, S. 4, 5

- "Es gibt Standorte, die sehr begehrt sind, aber es ist nicht mehr selbstverständlich, Nachmieter für Ladenlokale zu bekommen", Interview mit Geschäftsführerin Joanna Fisher des Shoppingmall-Betreibers ECE, HB, S. 15

- Pläne für eine Ausweitung des Geschäfts in China werden nicht auf Kosten des heimischen Verkehrs gehen, Interview mit Bahn-Infrastruktur-Vorstand Ronald Pofalla, Welt, S 10

- Flixbus-Geschäftsführer André Schwämmlein: Wohl keine höheren Ticketpreise - Ziel 40 Millionen Kunden, Tagesspiegel

- Gründer und Chef von Flixbus sieht neue grosse Märkte in Frankreich, Italien und Dänemark, Interview mit André Schwämmlein, SZ, S. 18

- Widerstand in der Union gegen neues Urheberrecht von Justizminister Heiko Maas (SPD), Bild, S. 2

- Europas Stahlindustrie kritisiert scharf geplante Reform des Emissionsrechtehandels in der EU, Welt, S. 9

- Linde will 140 Stellen in Frankreich streichen, Les Echos

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

(AWP)