Morning Briefing International

01.06.2017 07:34

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - AUFWÄRTS - Der Dax dürfte am Donnerstag etwas höher starten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen rund zwei Stunden vor Handelsbeginn 0,21 Prozent höher auf 12 641 Punkte. Seit Mitte Mai schlingert der Dax trendlos um 12 600 Punkte. Tags zuvor wurde ein Ausbruchsversuch über 12 700 Punkte schnell wieder eingefangen.

USA: - STABIL - Die US-Börsen haben am Mittwoch nach einem insgesamt leicht schwächeren Verlauf fast unverändert geschlossen. Die Bilanz im gesamten Mai unterscheidet sich allerdings erheblich: Während der US-Leitindex Dow Jones Industrial zum Monatsende nur einen kleinen Gewinn verzeichnete, legten die technologielastige Nasdaq-Indizes deutlich zu.

ASIEN: - AUFWÄRTS - Die asiatischen Märkte haben sich am Donnerstag überwiegend freundlich gezeigt. Zugewinne in Japan machen Rückgänge an den chinesischen Festlandsbörsen wett. Der japanische Leitindex Nikkei profitierte von einem schwächeren Yen und besser als erwartet ausgefallenen Investitionsausgaben der Unternehmen. In China wurden die Börsen von dem überraschend trüber ausgefallen Stimmungsindikator für kleinere und mittlere chinesische Industriebetriebe des Wirtschaftsmagazins "Caixin" belastet.

DAX                12.615,06	     0,13%
XDAX               12.638,13	     0,43%
EuroSTOXX 50		3.554,59		-0,19%
Stoxx50        		3.219,26		-0,04%

DJIA               21.008,65	    -0,10%
S&P 500        		2.411,80		-0,05%
NASDAQ 100  		5.788,80		-0,10%

Nikkei 225         19.872,44        +1,13% (7:05 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - STABIL - Die Experten der Hessischen Landesbank (Helaba) rechnen heute mit keiner fundamentalen Unterstützung für den Bund-Future. Im Mittelpunkt des heutigen Tages stünden die Einkaufsmanagerindizes des Verarbeitenden Gewerbes. Ihrer Meinung nach sind die Wachstumsaussichten für die Eurozone nach wie vor günstig. Sie sehen den Bund-Future in einer Handelsspanne zwischen 161,60 und 162,80.

Bund-Future		162,15		-0,16%

DEVISEN: - STABIL - Der Euro ist weiter über der Marke von 1,12 US-Dollar geblieben. Die Gemeinschaftswährung notierte am Morgen bei 1,1243 US-Dollar. Der Kurs des Euro hatte sich am Vortag im Verlauf des US-Handels nicht allzu viel bewegt. Schwache Signale vom US-Häusermarkt hatten den Kurs zeitweise bis auf 1,1252 Dollar und damit auf den höchsten Stand seit knapp einer Woche getrieben. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1221 (Dienstag: 1,1173) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8912 (0,8950) Euro.

(Alle Kurse 7:22 Uhr)
Euro/USD       		1,1243		-0,01%
USD/Yen             111,03		 0,23%
Euro/Yen       		124,83		 0,21%

ROHÖL - AUFWÄRTS - Die Ölpreise haben in der Nacht auf Donnerstag zugelegt. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August 51,21 US-Dollar. Das waren 45 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Juli stieg um 46 Cent auf 48,78 Dollar.

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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- BERENBERG HEBT ZIEL FÜR SCHAEFFLER AUF 16 (13) EUR - 'HOLD'

- HSBC HEBT HHLA AUF 'BUY' (HOLD)

- HSBC HEBT ZIEL FÜR UNICREDIT AUF 17,27 (15,73) EUR - 'BUY'

- WDH/MAINFIRST HEBT VIVENDI AUF 'OUTPERFORM' (UNDERPERFORM) - ZIEL 22,50 EUR

- WDH/MORGAN STANLEY SENKT BT GROUP AUF EQUAL-WEIGHT (OVERWEIGHT) - ZIEL 350 P

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PRESSESCHAU

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- Bahn braucht weiter Geld vom Bund, HB, S. 1 und 16-19

- Arabischer Investor steigt beim Onlinehändler Monoqi ein, HB, S. 45

- "Die Wirtschaft in China bleibt gelenkt", Interview mit Ex-Unternehmensberater Roland Berger, HB, S. 6

- "Der Mensch legt die Regeln fest und behält die Kontrolle", Interview mit Accenture-Chef Pierre Nanterme über mehr oder weniger intelligente

Maschinen und den Wert von Arbeit, HB, S. 22

- Führungskräfte der deutschen Chemie- und Pharmabranche haben im vergangenen Jahr erheblich höhere Gehälter bekommen, FAZ, S. 22

- Euroforum soll verkauft werden, FAZ, S. 22

- Chefinnen von S&P-500-Unternehmen verdienen mehr als Chefs, WSJ, S. B1

- Tanker-Reedereien Frontline und Gener8 Maritime sprechen über Fusion, WSJ, B3

- Samsungs Sprachassistent Bixby wird später in den USA eingeführt, WSJ, B4

- Uber verringert Quartalsverlust - Umsatz steigt kräftig, WSJ Online

- CVC Capital Partners sammelt Rekordsumme von 16 Milliarden Euro für Private-Equity-Fonds ein, FT, S. 11

- Deutsche Bank forciert Mittelstandsfinanzierung auch in Italien und Spanien, Interview mit Leiter Produkte Mittelstand Patrik Pohl, BöZ, S. 2

- "Ein Angriff auf unser Finanzierungssystem", Interview mit DZ-Bank-Vorständen Uwe Berghaus und Stefan Zeidler zu Basel IV/Output Floor, BöZ, S. 1 und 5

- Fiducia & GAD soll moderner werden, Interview mit Personalvorstand Jörg Staff, BöZ, S. 2

- Daimler-Abgasaffäre: Neue Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, Zeit

- IG-Metall-Vorstand soll Personalmanager im Salzgitter-Konzern zur Begünstigung von Betriebsräten gedrängt haben, Zeit

- Boeing kauft Hubschrauber-Teile bei deutschem Zulieferer Cotesa, Welt, S. 12

- US-Handelsminister Wilbur Ross besucht Berlin auf Einladung des CDU-Wirtschaftsrats, Bild

- Bundestag will Rechte von Arbeitnehmern in Fleischindustrie stärken, Bild

- Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) bekräftigt Kritik an Bund-Länder-Finanzpakt, Interview, Zeitungen des Redaktionsnetzwerkes Deutschland

- Fortschritte bei Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Zeitungen der Funke Mediengruppe

- Bericht des Bundesfamilienministeriums: Arbeitswelt ist familienfreundlicher geworden, Zeitungen der Funke Mediengruppe

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(AWP)