Morning Briefing International

21.06.2017 07:38

----------

AKTIEN

----------

DEUTSCHLAND: - GEWINNMITNAHMEN -Im Dax dürften sich die Gewinnmitnahmen am Mittwoch zunächst fortsetzen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen rund zwei Stunden vor dem Start 0,10 Prozent tiefer auf 12 802 Punkte. Tags zuvor hatte er zwar bei 12 951 Punkten zunächst einen neuen Rekordstand erreicht, war anschliessend allerdings deutlich abgerutscht. Ein Börsianer sieht vor allem die schwachen Ölpreise als Belastung. "Nach dem Rutsch von den Hochs um zwanzig Prozent befinden wir uns hier im Bärenmarkt", sagte er.

USA: - RUNTER - Fallende Ölpreise und zunehmende geopolitische Spannungen haben die Anleger an der Wall Street nach der jüngsten Rekordrally am Dienstag vorsichtiger gestimmt. Für den Dow Jones Industrial reichte es im frühen Handel zwar für einen kleinen Sprung auf ein Rekordhoch bei 21 535 Punkten, anschliessend fiel er aber zurück. Der US-Leitindex schloss bei 21 467,14 Punkten und damit 0,29 Prozent tiefer als am Vortag.

ASIEN: - GEMISCHT - Japans Aktienmarkt ist am Mittwoch der Wall Street ins Minus gefolgt. Dagegen stiegen die Werte vom chinesischen Festland, nachdem der Indexanbieter MSCI 222 sogenannte A-Aktien von grösseren chinesischen Unternehmen in seinen wichtigen Emerging Markets Index aufnimmt. Damit rücken Chinas Festland-Börsen ein gutes Stück näher an die weltweiten Finanzmärkte heran. Die Gewinne hielten sich allerdings in Grenzen.

DAX              		12.814,79	-0,58%
XDAX            		12.810,87	-0,78%
EuroSTOXX 50		     3.560,66   -0,53%
Stoxx50        		     3.200,19	-0,71%

DJIA             		21.467,14	-0,29%
S&P 500        		     2.437,03	-0,67%
NASDAQ 100  		     5.726,31	-0,80%

Nikkei 225              20.148,03   -0,41% (7:00 Uhr)

----------

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

----------

RENTEN: Keine Experten-Einschätzung vorhanden.

Bund-Future Schlusskurs		164,99		0,24%
Bund-Future Settlement		164,92		0,04%

DEVISEN: - EURO NAHE 1,11 DOLLAR - Der Eurokurs zeigt sich auch am Mittwochmorgen schwach. Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,1133 US-Dollar; sie konnte sich damit nicht vom Rutsch am Dienstagnachmittag erholen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs kurz vor dem Einknicken noch auf 1,1156 (Montag: 1,1199) Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:10 Uhr)
Euro/USD       		        1,1133		-0,02%
USD/Yen             		111,31		-0,14%
Euro/Yen       		        123,91		-0,15%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise sind am Mittwoch nach der Talfahrt der vergangenen Handelstage weiter gesunken. Allerdings ging es am Morgen nur noch leicht nach unten. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete 45,95 Dollar und damit sieben Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um zwei Cent auf 43,49 Dollar.

----------

PRESSESCHAU

----------

- Neue Telekom-Strategie in USA: Tochter T-Mobile US soll nicht mehr verkauft 
  werden, sondern mit Sprint fusionieren, HB, S. 1, 4-5 
- Rewe-Chef Alain Caparros soll zu Textilhändler C&A wechseln, FAZ, S. 17 
- China und Deutschland ringen weiter um Elektroquote für Autobauer in China, 
  Gespräch mit Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig (SPD), HB, S. 9 
- Henkel-Chef: Anteil des Onlinegeschäfts bei Konsumgütern wird weiter wachsen, 
  Interview mit Hans Van Bylen, HB, S. 23 
- "Netflix und Amazon gleichen dem Bezahlfernsehen", Interview mit 
  Geschäftsführerin Mediengruppe RTL Deutschland und Bertelsmann-Vorstand Anke 
  Schäferkordt, FAZ, S. 26 
- Deutschland muss bei EU-Haushaltsverhandlungen mit drastischer Kürzung der 
  Fördermittel für strukturschwache Regionen rechnen, HB, S. 6-7 
- Oetker-Chef zuversichtlich für Geschäft der Banktochter Lampe, 
  Interview mit Albert Christmann, HB, S. 14 
- Rothschild-Emissionsexperte: Marktumfeld für Börsengänge 'hervorragend', 
  Interview mit Stefan Albrecht, HB, S. 31 
- Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW): Keine Blase am 
  Immobilienmarkt, FAZ, S. 19 
- Sparkassen-Immobilienbanken Berlin Hyp und Deutsche Hypo könnten 
  zusammengehen, FAZ, S. 22 
- Air-Berlin-Chef Thomas Winkelmann will keine Bürgschaften mehr, Tagesspiegel 
- Der Bundesrechnungshof hat dem Bundestag abgeraten, dem Kauf von 13 weiteren 
  Transportfliegern des Typs A400M für die Bundeswehr zuzustimmen, Bild, S. 2 
- Deutsche Bank beginnt mit Verkauf spanischer Tochter, 
  Spanische Zeitung El Confidencial 
- Geräte-Tests schönen Stromverbrauch, SZ, S. 1 und 17 
- Mögliche Hypo-Fusion der Sparkassen gilt als schwierig, BöZ, S. 5 
- Im Streit um die künftigen Entgelte für das Stromnetz drängt 
  Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) auf eine rasche Einigung, 
  SZ, S. 19 
- Vor Beratungen im Bundestag: EU-Kommission ruft zur Freigabe neuer 
  Milliardenkredite an Griechenland auf und fordert von Deutschland mehr 
  Investitionen, Interview mit EU-Kommissionsvize Valdis Dombrovskis, 
  Welt, S. 14 
- Nur wenige Mitglieder des Haushaltsausschusses des Bundestags wollen sich beim
  Beschluss für neue Griechenland-Hilfen querstellen, Bild, S. 2 
- Rolf Nonnenmacher: Die Vergütungssysteme sind zu komplex, Interview mit dem 
  Vorsitzenden der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex, 
  BöZ, S. 1 und 13 
- Grosse Umsatzanteile deutscher Autozulieferer drohen durch Umstellung von 
  Verbrennungsmotor auf Elektroantriebe wegzubrechen, 
  Studie des Center for Automotive Research (CAR), Welt, S. 11 
- Hit-Chef Gert Schambach fordert mehr Transparenz bei Ausschreibung neuer 
  Supermärkte, SZ, S. 19 
- SPD-Vize Manuela Schwesig stellt Familien mit Kindern massive Entlastungen in 
  Aussicht, Funke Mediengruppe

(AWP)