Morning Briefing International

06.09.2017 07:39

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - SCHWÄCHER - Nach den Verlusten an der Wall Street zeichnet sich am Mittwoch auch im Dax ein schwächerer Start ab: Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Start 0,38 Prozent tiefer auf 12 078 Punkte. Er orientiert sich damit wohl wieder zurück in Richtung der viel beachteten 200-Tage-Durchschnittslinie, die aktuell bei 12 044 Punkten verläuft.

USA: - IM MINUS - Der sich zuspitzende Nordkorea-Konflikt sowie ein weiterer heraufziehender Hurrikan haben am Dienstag die US-Börsen belastet. Aktuelle Konjunkturdaten wirkten sich hingegen kaum aus. Nach einem feiertagsbedingt verlängerten Wochenende büsste der Dow Jones Industrial 1,07 Prozent auf 21 753,31 Punkte ein, womit seine Gewinne aus der vergangenen Woche bereits wieder ausradiert wurden.

ASIEN: - RÜCKWÄRTSGANG - Asiens Börsen haben sich am Mittwoch den schwachen Vorgaben aus den USA nicht entziehen können. Die immer noch starken Spannungen auf der koreanischen Halbinsel taten ihr übriges, so dass die wichtigsten Indizes im Minus standen. Der japanische Nikkei verlor zuletzt 0,14 Prozent und der chinesische CSI-300-Index , der die 300 grössten Werte an den Börsen Shanghai und Shenzhen abbildet, gab 0,42 Prozent nach. Der Hang-Seng-Index in Hongkong, wo auch ausländische Anleger uneingeschränkt handeln können stand gar 1,03 Prozent im Minus.

DAX              		12.123,71	 0,18%
XDAX            		12.075,80	-0,45%
EuroSTOXX 50		     3.420,86	-0,28%
Stoxx50        		     3.036,18	-0,20%

DJIA             		21.753,31	-1,07%
S&P 500        		     2.457,85	-0,76%
NASDAQ 100  		     5.932,73	-0,92%

Nikkei 225              19.353,96   -0,16% (6:58 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - GEWINNE - Der Bund Future dürfte mit Gewinnen in den Tag starten und sich dann zwischen 165,10 und 166,30 Punkten bewegen, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Mittwochmorgen. Der Handelstag dürfte geprägt sein von Sorgen vor einem Ausufern der Krise auf der koreanischen Halbinsel einerseits und den Blicken auf die Tagung des EZB-Rats morgen andererseits, schätzt der Experte.

Bund-Future Schlusskurs		165,73		0,39%
Bund-Future Settlement		165,52		0,13%

DEVISEN: - PRAKTISCH UNVERÄNDERT - Der Eurokurs hat sich am Mittwoch im frühen Handel über der Marke von 1,19 US-Dollar gehalten. Zuletzt wurde die europäische Gemeinschaftswährung zu 1,1914 Dollar gehandelt und damit fast unverändert im Vergleich zum späten US-Handel am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,1890 (Montag: 1,1905) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8410 (0,8400) Euro.

(Alle Kurse 7:28 Uhr)
Euro/USD       		        1,1912		 0,01%
USD/Yen             		108,70		-0,11%
Euro/Yen       		        129,51		-0,12%

ROHÖL - BEHAUPTET - Die Ölpreise haben am Mittwoch ihre am Vortag erzielten Gewinne weitgehend halten können. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 53,16 US-Dollar. Das waren 22 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um neun Cent auf 48,57 Dollar.

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PRESSESCHAU

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TOP-THEMA 
- Fondstochter der Deutschen Bank plant Zukäufe, Interview mit Deutsche Asset 
  Management-Chef, Nicolas Moreau, HB, S. 28

bis 7.00 
- Ifo-Chef Clemens Fuest: Europäische Zentralbank sollte Anleihekäufe im 
  März 2018 beenden, Ökonomenumfrage der BöZ, S. 7 
- DIW-Chef Marcel Fratzscher sieht regionale Unterschiede in Deutschland als 
  "Bedrohung für den Föderalismus", Interview, HB Online 
- Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) begrüsst hohe 
  Butterpreise, Interview mit der "Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft" 
  ("Südwest Presse" und "Märkische Oderzeitung") 
- Beirat Junge Digitale Wirtschaft fordert von der Regierung mehr Engagement bei
  Digitalisierung, HB, Online 
- Präsident des Landgerichts Frankfurt am Main, Wilhelm Wolf, sieht Sammelklagen
  zur Durchsetzung von Verbraucherinteressen grundsätzlich als Chance, warnt 
  aber auch vor den Gefahren, Interview, Welt, S. 10 
- 45 Prozent der Neueinstellungen sind nur befristet, Rheinische Post 
- Amazon soll neues Forschungszentrum in Barcelona planen, El Pais 
- Toshiba hat noch keine Entscheidung zum Verkauf der Speicherchipsparte 
  getroffen, Nikkei 
- Japanische Post könnte Details zu milliardenschwerem Aktienverkauf kommende 
  Woche bekanntgeben, FT, S. 14 
- Bet-at-home-Chef Franz Ömer: "Wir sind konjunkturresistent", 
  Interview, BöZ, S. 10

bis 01.01 Uhr 
- Chinesischer Mischkonzern HNA spielte Einstieg bei der Allianz durch, 
  SZ, S. 17 
- Bundesregierung: Brexit könnte Förderung ostdeutscher Regionen gefährden, 
  Berliner Zeitung 
- Österreichs Aussenminister Sebastian Kurz will sich diese Woche für ein Ende 
  der Gespräche über den Ausbau der Zollunion für die Türkei einsetzen, Bild 
- EU-Kommissions-Chef Jean-Claude Juncker antwortet mit einem Brief an Ungarns  
  Ministerpräsident Viktor Orbán auf dessen Forderung nach einer Beteiligung an 
  den Kosten für den Bau eines Grenzzaunes: "Solidarität ist kein Gericht auf 
  einer Speisekarte", Bild S. 4, SZ, S. 7

bis 23.45 Uhr 
- Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) greift Bundeskanzlerin 
  Angela Merkel (CDU) wegen ihres Versprechens zur Rente mit 70 an: 
  "Merkel wirft Nebelkerzen, wenn sie die Rente mit 70 ausschliesst. Ich traue 
  dem Braten nicht", Interview, Wiwo 
- Bezahlen muss laut Mastercard-Deutschlandchef Peter Bakenecker in allen 
  Kanälen funktionieren, sei es mobil, online, in der App oder stationär im 
  Handel. "Der Kunde will nicht mehr nachdenken, wie er bezahlt", 
  Interview, BöZ, S. 3 
- Der Finanzvorstand des Entertainment-Veranstalters Deag, Ralph Quellmalz, hat 
  vor dem Brexit keine Angst. Er setzt dort auf Wachstum, 
  Interview, BöZ, S. 10 bis 21.00 Uhr 
- SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz wirft Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) 
  beispiellose Militarisierung der Bundesrepublik vor, 
  Interview, Funke Mediengruppe 
- Fachkräftemangel wird zur Innovationsbremse - DIHK-Umfrage, HB, S. 1 und 4-5 
- Der Mannheimer Stadtwerke-Konzern MVV Energie wehrt sich vehement gegen die 
  Pläne der EnBW aus Karlsruhe, eine Sperrminorität zu erwerben, HB, S. 14 
- Drei Jahre nach der Pleite des Itzehoer Windparkbetreibers Prokon hat die 
  Staatsanwaltschaft die Verfahren wegen Betrug und Untreue 
  "mangels hinreichenden Tatverdachts" eingestellt, HB, S. 47

(AWP)