Morning Briefing - International

06.10.2017 07:33

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - 13000 IM BLICK - Für den Dax zeichnet sich am Freitag vor der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts ein Rekordhoch ab. Der Broker IG taxierte den Index rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,17 Prozent höher auf 12 990 Zähler. Zur Wochenmitte hatte das Börsenbarometer bei 12 976,24 Punkten den bisher höchsten Stand erklommen. Seit dem Zwischentief Ende August ging es mittlerweile um mehr als 9 Prozent nach oben.

Rückenwind liefert vor dem Wochenende einmal mehr die fortgesetzte Rekordjagd an der Wall Street. Zudem gab der Kurs des Euro im Vergleich zum US-Dollar weiter nach, was insbesondere die Exportwirtschaft der Eurozone freuen dürfte.

USA: - WEITERE REKORDE - Der Rekord-Marathon an der Wall Street und den Nasdaq-Börsen hat am Donnerstag wieder Tempo aufgenommen. Einen Tag vor dem monatlichen Arbeitsmarktbericht stiegen alle vier wichtigen Indizes auf Höchststände. US-Aktien befinden sich inzwischen auf ihrem längsten Aufwärtsmarsch seit 2013.

ASIEN: - US-VORGABEN TREIBEN AN - Die Börsen in Asien haben sich von der guten Stimmung in den USA anstecken lassen. Nach dem Durchschnaufen am gestrigen Donnerstag haben fast alle Aktienbörsen am Freitag moderate Gewinne verzeichnet. In Hongkong wird wieder gehandelt, während die Märkte in Festland-China und Korea erneut wegen Feiertagen geschlossen blieben. In Japan legten vor allem Banken und Versicherer zu.

DAX              		12.968,05	-0,02%
XDAX            		12.986,75	0,33%
EuroSTOXX 50		    3.613,54	0,52%
Stoxx50        		    3.199,59	0,21%

DJIA             		22.775,39	0,50%
S&P 500        		    2.552,07	0,56%
NASDAQ 100  		    6.057,14	0,97%

Nikkei 225              20.686,34   +0,28% (7:15 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: Keine Daten vorhanden

Bund-Future Schlusskurs		161,35		0,05%
Bund-Future Settlement		161,22		0,08%

DEVISEN: - UNTER 1,17 - Der Euro hat am Freitagmorgen weiter nachgegeben und ist erstmals seit Mitte August unter die Marke von 1,17 US-Dollar gefallen. Damit verschärfte die europäische Gemeinschaftswährung ihre jüngste durch die Katalonien-Krise ausgelöste Talfahrt. Zuletzt kostete ein Euro 1,1700 Dollar und damit etwas weniger als am Donnerstagabend. Seit Anfang September, als der Kurs bei fast 1,21 Dollar und damit dem höchsten Niveau seit Anfang 2015 gestanden hatte, gab der Euro damit rund vier Cent oder gut 3 Prozent nach.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1700		-0,10%
USD/Yen             		112,96		0,13%
Euro/Yen       		132,17		0,04%

ROHÖL

Brent (Dezember-Lieferung)		56,94		-0,05	USD
WTI (November-Lieferung)		50,71		-0,02	USD

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PRESSESCHAU

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bis 7.10 Uhr:

- Neuer Stada-Chef Claudio Albrecht will Kosten senken und erläutert seine Strategie für den Konzern, Interview, HB, S. 3, 16 und 17

- Handelsblatt Research Institute rechnet für 2018 mit 2,5 Prozent Wirtschaftswachstum, HB, S. 12

- US-Präsident Donald Trump dürfte sich weigern anzuerkennen, dass Iran die Bedingungen des 2015 geschlossenen Atom-Pakts einhält, WSJ-Online

- Facebook hat Hinweise auf Russland aus öffentlichem Bericht vom April zur möglichen US-Wahlkampf-Manipulation gestrichen, WSJ-Online

- Trumps Beauftragter für Handelspolitik Robert Lighthizer will im Freihandelsabkommen Nafta Regeln für höheren US-Wertschöpfungsanteil von in Mexiko gebauten Autos festschreiben, WSJ-Online

- Ende der Zusammenarbeit der Allianz mit ihrem indischen Joint-Venture-Partner bei Bajaj Finserv rückt offenbar näher - Bajaj will dann die Anteile der Allianz übernehmen, WiWo

- Aareal Bank prüft Eintritt in neue Märkte, unter anderem Australien, Gespräch mit Vorstandsmitglied Christof Winkelmann, BöZ, S. 4

- Bundesfinanzministerium: Automatischer Informationsaustausch von Steuerdaten verzögert sich, WiWo

- Deutsche Bahn verliert Marktanteile im Nahverkehr, Studie des Interessenverbands Mofair und des Netzwerks Europäischer Eisenbahnen (NEE), WiWo

- Aldi hängt Lidl im deutschen Heimatmarkt beim Wachstum ab, Wiwo

- Qiagen-Chef Michael Schatz: Haben 21 Nobelpreisträger in Medizin und Chemie seit 2006 mit technischem Material ausgestattet, Gespräch, Bild, S. 2

bis 23.45 Uhr:

- US-Clearing- und Abwicklungshaus DTCC will mehr Standardisierung, Interview mit Vize-Chairman Larry Thompson, BöZ, S. 5

bis 21.15 Uhr:

- Neue Kritik an Boni für VW-Vorstände, HB, S. 18

- Wer steckt hinter HNA?, HB, S. 24, 25

- Stromkosten für Verbraucher steigen/BDEW-Chef Stefan Kapferer: Keine Pachtzahlungen für unterirdische Stromleitungen, Bild

- Studie: Strompreise für Verbraucher auf Rekordniveau, FAZ, S. 23

- Präsident des Bundesverwaltungsamts Christoph Verenkotte fordert Milliardenprogramm für Digitalisierung von Behörden, Funke

- FDP-Chef Christian Lindner kritisiert scheidenden Bundesfinanzminister und stützt CSU-Chef Horst Seehofer im Streit um Flüchtlings-Obergrenze, HB, S. 1, 6 und 7

- Keine Vorababsprachen der grossen deutschen Vermögensverwalter über eine Umlegung der aus Mifid entstehenden Gebühren auf die Anleger, Interview mit BVI-Präsident Tobias Pross, FAZ, S. 23

(AWP)