Morning Briefing - International

26.10.2018 07:38

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - SCHWÄCHER - Nach seiner Zwischenerholung am Vortag dürfte der Dax am Freitag schon wieder den Weg nach unten einschlagen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex knapp zwei Stunden vor der Eröffnung 1,1 Prozent tiefer auf 11 184 Punkte. Auf Wochensicht steuert das Barometer damit auf einen Verlust von mehr als 3 Prozent zu. Am Vortag hatte EZB-Präsident Mario Draghi mit beruhigenden Worten zur italienischen Schuldenkrise die Anleger noch vorübergehend zuversichtlich gestimmt. In Asien gab es am Freitag allerdings erneut Kursabschläge. Die Indikation auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial seit Xetra-Schluss ist ebenfalls negativ. Die Ausblicke der US-amerikanischen Tech-Riesen drückten nun auf die Stimmung der Anleger, sagte Portfolio-Manager Thomas Altmann von QC Partners.

USA: - ERHOLT - Die am Vortag gebeutelte Wall Street hat am Donnerstag dank überwiegend guter Unternehmenszahlen eine Erholungsrally hingelegt. Vor allem die Quartalsresultate bekannter Technologieunternehmen stiessen bei den Anlegern auf Begeisterung. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial schloss 1,63 Prozent höher und machte damit einen Teil seines fast zweieinhalbprozentigen Kursrutsches vom Mittwoch wett. Mit 24 984,55 Punkten blieb er aber unterhalb der viel beachteten Marke von 25 000 Zählern, die er zuvor noch überschritten hatte.

ASIEN: - ÜBERWIEGEND VERLUSTE - Die Börsen Asiens haben am Freitag überwiegend weiter nachgegeben. Bereits am Vortag hatten Sorgen rund um das globale Wirtschaftswachstum - auch in der Folge des Zollstreits zwischen den USA und China - die Aktienmärkte stark belastet. Der japanische Leitindex Nikkei 225 trat zuletzt auf der Stelle. Für ihn zeichnete sich damit ein Wochenverlust von mehr als fünfeinhalb Prozent ab. Der CSI-300-Index notierte auf Wochensicht zuletzt zwar im Plus, war aber in den vergangenen beiden Wochen stark abgerutscht.

DAX              11 307,12	1,03%
XDAX           	11 293,05	1,96%
EuroSTOXX 50	3164,40		1,09%
Stoxx50        	2897,19		0,20%

DJIA            24 984,55	1,63%
S&P 500        	2705,57		1,86%
NASDAQ 100  	7016,39		3,35%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN:

Bund-Future Schlusskurs	160,09		-0,15%
Bund-Future Settlement	160,16		-0,04%

DEVISEN:

Euro/USD       	1,1366		-0,08%
USD/Yen          112,19		-0,21%
Euro/Yen       	127,52		-0,26%

ROHÖL:

Brent  76,42 -0,47 USD
WTI    66,75 -0,58 USD

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PRESSESCHAU

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bis 7.00 Uhr:

- VW-Tochter Skoda will trotz Überauslastung nicht in Deutschland produzieren - neues Werk dürfte in Südeuropa entstehen, Welt, S.12

- Uber will Nummer eins im Transportgeschäft werden

- Fahrdienstleister will durch stark anziehende Investitionen Zahl der Passagiere und Fahrer zusammengenommen auf eine Milliarde steigern, FT, S. 16 - Rauswurf von Ex-DWS-Chef Nicolas Moreau kam für ihn überraschend

- Manager wurde wegen mangelnder Entscheidungskraft gefeuert, FT, S. 11

- "Milliardenschwere Fonds haben uns kontaktiert", Designer Philipp Plein über seine Wachstumspläne, Interview, WiWo, S. 26/27

- Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel, fordert Schuldenabbau und Entlastungen, Passauer Neue Presse

- Grüne wollen Rechtsanspruch auf schnelles Internet für alle ab 2019, Redaktionsnetzwerk Deutschland - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU): 700 Millionen Euro mehr für Kassenärzte bei längeren Sprechzeiten, Interview mit den Zeitungen der Verlagsgruppe Rhein Main

- Mehr als 36 000 Beschwerden bei der Bafin über Bankberater seit 2012, Westdeutsche Allgemeine Zeitung

- Arbeitsrechtler Jacob Joussen kritisiert Gerichtsurteil zur Einstellungspraxis kirchlicher Stellen, Rheinische Post

- Österreich fordert Exportstopp für Waffen nach Saudi-Arabien, Aussenministerin Karin Kneissl appelliert an EU-Länder, Welt, S. 6

bis 23.45 Uhr:

- "Diskussion über Schutzzölle verunsichert", Gespräch mit Covestro-Finanzchef Thomas Toepfer, BöZ, S. 11

- "Unser Markt brummt", Gespräch mit Kion-Finanzchefin Anke Groth, BöZ, S. 12

bis 21.00 Uhr:

- SPD-Vize Stegner lehnt bedingungsloses Grundeinkommen ab, Welt

- Experten raten deutscher Wirtschaft in Afrika zur Kooperation mit China, Welt

- Studie: Deutsche Arbeitnehmer machen rund vier Überstunden pro Woche, Funke

- Kassen fordern Regeln für Rückruf von Medikamenten, Funke

- "Irreführend": EU-Haushaltskommissar Oettinger widerspricht Zahlen aus Bundesfinanzministerium zu Zusatzkosten für deutsche Steuerzahler durch Brexit, Bild

- Rechnungshof hält Subventionen zum Mietwohnungsbau für unzulässig, Bild

- "Wir müssen viel mehr gegen Geldwäsche tun", Gespräch mit EU-Justizkommissarin Vera Jourová, HB, S. 10

- "Keine Anforderung von der Regierung", Gespräch mit dem Architekten des KI-Programms von Alibaba über Chinas Stärken, darüber warum er nicht für die Regierung die Bürger ausspioniert - und wie eine ganze Stadt mit KI gebaut wird, HB, S. 63-65

(AWP)