Morning Briefing International

13.06.2019 07:34

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - SCHWÄCHER - Mangels frischer Impulse bleiben die Anleger am deutschen Aktienmarkt am Donnerstag vorsichtig. Der Broker IG taxierte den Leitindex Dax rund zwei Stunden vor Handelsbeginn 0,30 Prozent niedriger auf 12 079 Punkte. Chartanalysten zufolge wäre der Dax damit aber noch nicht wieder in den Anfang Mai begonnenen Abwärtstrend zurückgefallen. "Bis zum G20-Treffen werden wir möglicherweise keine grösseren Bewegungen an den Märkten mehr sehen", sagte Analyst David Madden vom Broker CMC. Dort könnten sich am Monatsende der US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatspräsident Xi treffen und über den Handelskonflikt sprechen. Bis dahin dürften die Sorgen um den Handel wohl nicht nachlassen, sagte Madden.

USA: - MODERATE VERLUSTE - Am US-Aktienmarkt ist zur Wochenmitte der Technologiesektor stärker unter Druck geraten als die Standardwerte. So verlor der Auswahlindex Nasdaq 100 0,55 Prozent auf 7472,29 Punkte und beendete damit seine mehrtägige Gewinnserie. Dieses Schicksal hatte am Vortag bereits den Dow Jones Industrial ereilt, am Mittwoch gab der US-Leitindex um 0,17 Prozent nach auf 26 004,83 Punkte. Der marktbreite S&P 500 sank um 0,20 Prozent auf 2879,84 Punkte.

ASIEN: - ÜBERWIEGEND SCHWÄCHER - Die Börsen Asiens haben am Donnerstag mehrheitlich nachgegeben. Händler verwiesen auf die weiterhin angespannte Lage zwischen den USA und China, bei der es bis zum G20-Treffen Ende des Monats wohl erst einmal keine Fortschritte geben werden. Der Nikkei 225 in Japan fiel um rund ein halbes Prozent. In Hongkong büsste der Hang Seng zuletzt fast 1 Prozent ein, während sich der CSI 300 mit plus 0,07 Prozent vergleichsweise gut hielt.

DAX                 12 115,68    -0,33%
XDAX                12 112,02    -0,36%
EuroSTOXX 50         3386,63     -0,43%
Stoxx50              3137,41     -0,23%

DJIA                26 004,83    -0,17%
S&P 500               2879,84    -0,20%
NASDAQ 100            7472,29    -0,55%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN:

Bund-Future    171,50   +0,01%

DEVISEN:

Euro/USD    1,1298    +0,10%
USD/Yen    108,338    -0,16%
Euro/Yen   122,3995   -0,06%

ROHÖL:

Brent    60,49  +0,52 USD
WTI      51,35  +0,21 USD

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PRESSESCHAU

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- Europäische Banken warnen: Viele Online-Zahlungen können wegen fehlender Vorbereitung auf neue EU-Regeln ab September möglicherweise nicht mehr ausgeführt werden, FT, S. 14

- Huawei stoppt wegen US-Sanktionen die Vorstellung eines neuen Laptops und setzt PC-Produktion aus, WSJ online

- Huawei fordert von Verizon Lizenzzahlungen für mehr als 200 Patente, WSJ online

- Huawei arbeitet mit Audi und Toyota an Technologie für autonom fahrende Autos, Interview mit Huawei-Chefstratege Dang Wenshuan, FT, S. 17

- Google feuert ein halbes Dutzend seiner Lobbyfirmen, WSJ online

- Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) plädiert erneut für Ende der Russland-Sanktionen, Neue Osnabrücker Zeitung

- Deutsche Maschinenbauer warnen vor negativen Folgen internationaler Konflikte für die Wirtschaft, Interview mit dem Präsidenten des Branchenverbandes VDMA, Carl Martin Welcker, Augsburger Allgemeine

- NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) kritisiert die deutsche Reaktion auf die europapolitischen Vorschläge des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, Interview, Funke Mediengruppe

bis 23.45 Uhr:

- "Der Staat muss konkrete Investitionen vornehmen" - Interview mit Wirtschaftsprofessorin Mariana Mazzucato, FAZ, S. 16

- "Wir brauchen keine Vorschriften für Green Investing" - Interview mit Andreas Utermann, Chef von Allianz Global Investors, BöZ, S. 13

bis 21.00 Uhr:

- Facebook-Chef Mark Zuckerberg wusste von fragwürdigen Privatsphäre-Praktiken, WSJ

- Medizintechnikhersteller Ottobock auf der Suche nach Zukäufen, FAZ, S. 21

- Zahl der Konzernkäufe und Zusammenschlüsse sinkt weltweit, HB, S. 30-31

- "Das Glas ist halbvoll" - Interview mit Hernan Cristerna, Co-Chef für das weltweite Geschäft für Fusionen und Übernahmen bei JPMorgan, HB, S. 31

- "Wir haben in Deutschland nicht viel Erfahrung mit stark wachsenden Unternehmen" - Wirecard-Aufsichtsrätin Anastassia Lauterbach, HB, S. 46

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/mis/jb

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