Morning Briefing International

FRANKFURT (awp international)
01.08.2016 08:29

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - AUFWÄRTS - Die Stimmung am deutschen Aktienmarkt scheint zum Start in den August gut zu bleiben. Der Broker IG taxierte den Dax am Montag rund zwei Stunden vor Handelsbeginn 0,65 Prozent höher auf 10 405 Punkte. Damit würde der deutsche Leitindex an einen guten Juli mit einem Plus von fast 7 Prozent anknüpfen.

USA: - KAUM VERÄNDERT - Gute Geschäftszahlen von Tech-Konzernen wie etwa Alphabet haben den S&P-500-Index am Freitag kurz auf ein Rekordhoch gehievt. Angesichts der Sorgen um die im Frühjahr schwache US-Wirtschaft schloss das Börsenbarometer schliesslich aber nur moderat im Plus. Der Dow Jones Industrial ging sogar etwas schwächer aus dem Handel, zumal der US-Leitindex ein wenig unter Kursverlusten bei den Aktien des Ölkonzerns ExxonMobil litt.

ASIEN: - DURCHWACHSEN - An den asiatischen Börsen ging es zu Wochenbeginn in unterschiedliche Richtungen. Während sich die Kurse in Japan stabil hielten, sprangen sie in Hongkong kräftig an. Der Einkaufsmanagerindex des Wirtschaftsmagazin "Caixin" für das herstellende Gewerbe hatte im Juli einen Sprung nach oben gemacht, was auf eine gute Stimmung in Chinas Industriebetrieben hindeutet. Allerdings bröckelte der offizielle Index des Statistikamtes unerwartet ab. Chinas Festlandbörsen rutschten ins Minus.

DAX              		10.337,50	    0,61%
XDAX            		10.334,35	    -0,16%
EuroSTOXX 50		    2.990,76		0,83%
Stoxx50        		    2.877,62		0,80%

DJIA             		18.432,24	    -0,13%
S&P 500        		    2.173,60		0,16%
NASDAQ 100  		    4.730,23		0,19%

Nikkei 225              16.596,24       0,16% (6:45 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - VERLUSTE - Der Bund-Future sollte mit leichten Abschlägen in die Handelswoche starten, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Montagmorgen. Die Diskussion über den künftigen Kurs der Fed nach den schwachen BIP-Daten sowie der unklaren Lage in China sowie die geldpolitische Tagung der Bank of England am Donnerstag würden das Geschehen bestimmen. Im Tagesverlauf dürfte sich der Bund-Future nach Gojnys Meinung zwischen 166,90 und 168,50 bewegen.

Bund-Future   		167,97		0,27%

DEVISEN: - EURO NAHE 1,12 DOLLAR - Der Kurs des Euro hat sich bis zum Montagmorgen stabil gezeigt. Die Gemeinschaftswährung notierte zuletzt bei 1,1178 US-Dollar und damit auf ihrem Niveau vom späten Wall-Street-Handel. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag auf 1,1113 (Donnerstag: 1,1090) US-Dollar festgesetzt. Kurz darauf war die Gemeinschaftswährung nach schwachen US-Konjunkturdaten jedoch bis auf sein Tageshoch bei 1,1197 Dollar geklettert.

(Alle Kurse 7:10 Uhr)
Euro/USD       		1,1178		0,04%
USD/Yen             102,38		0,33%
Euro/Yen       		114,43		0,34%

ROHÖL - TEURER - Die Ölpreise haben am Montag im frühen Handel zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober kostete 43,71 US-Dollar. Das waren 18 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im September stieg um 16 Cent auf 41,76 Dollar.

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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- BERENBERG HEBT ZIEL FÜR HENKEL AUF 123,50 (117,00) EUR - 'BUY'

- HÄNDLER: HSBC HEBT QIAGEN AUF 'BUY' (HOLD)

- HÄNDLER: JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR QIAGEN AUF 23 (22) EUR

- MORGAN STANLEY HEBT MERCK KGAA AUF 'EQUAL-WEIGHT' (UW) - ZIEL 103 (92) EUR

- BERENBERG HEBT ZIEL FÜR BAT AUF 4900 (4840) PENCE - 'HOLD'

- GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR RECKITT BENCKISER AUF 7170 (7120) PENCE - 'NEUTRAL'

- GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR ENI AUF 14,70 (15,30) EUR - 'BUY'

- HÄNDLER: RBC CAPITAL SENKT SHELL AUF 'SECTOR PERFORM' (OUTPERFORM)

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PRESSESCHAU

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- VW-Tochter Skoda entscheidet 2017 über den Markteintritt in den USA, Interview mit Skoda-Chef Bernhard Maier, HB, S. 14, 15

- Stada-Chef Hartmut Retzlaff möglicherweise vor Rückkehr an die Führungsspitze, HB, S. 16

- IW-Studie: Unternehmen mussten wegen Besteuerungsregeln für Pensionsrückstellungen bisher 20 bis 25 Milliarden Euro zu viel Steuern zahlen, HB, S. 1, 4, 5

- Protestbrief des Personalrats an EZB-Chef Mario Draghi - Vorwurf der "Vetternwirtschaft", HB, S. 30

- Einzelkredit-Online-Marktplatz Crosslend will künftig auch als Partner für Banken auftreten, Interview mit Unternehmenschef Oliver Schimek, HB, S. 30

- WDH/Türkei droht mit Bruch des Flüchtlingspakts - Ultimatum bis Oktober, Interview mit Aussenminister Mevlüt Cavusoglu, FAZ, S. 1, 2, 5

- US-Behörde lädt Goldman Sachs wegen Geschäften mit malaysischem Investmentfonds 1MDB vor, WSJ, S. B7

- Uber steckt 500 Millionen Dollar in Karten-Projekt, FT

- EU-Kommissionsvize Mros Sefcovic fordert von europäischen Autobauern Geschäftsmodell nach Tesla-Vorbild, Welt, S. 10

- Grünen-Abgeordnete sperren sich gegen Dobrindts Verkehrswegeplan, SZ, S. 13

- Zinsausgaben des Bundes sinken im ersten Halbjahr um 27 Prozent auf 9,7 Milliarden Euro, Bild, S. 2

- Jeder vierte Hartz-Bezieher ist Ausländer, Bild, S. 1

- Datenschutzpanne bei Aerticket: Millionen personenbezogene Daten von Flugreisenden jahrelang offen im Internet, SZ, S. 13

- Versandhändler Otto plant Leistungspakete wie Amazon Prime, Interview mit Otto-Group-Chef Hans-Otto Schrader, SZ, S. 14

- Teile der Union fordern Abschaffung des Mindestlohns für Studenten-Praktika, Mitteilung von RCDS, Junger Union und CDU-Mittelstandsvereinigung, Welt, S. 12/

(AWP)