Morning Briefing - International

FRANKFURT (awp international)
04.08.2016 07:39

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - ERHOLUNG - Der Dax dürfte am Donnerstag zunächst an seine moderate Vortageserholung anknüpfen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,35 Prozent höher auf 10'206 Punkte. Im Fokus steht neben einer Zahlenflut mit Quartalsberichten etwa des Industriekonzerns Siemens und des Pharma- und Chemieunternehmens Merck KGaA vor allem der Zinsentscheid der Bank of England (BoE).

USA: - HÖHER - Der Dow Jones Industrial ist am Mittwoch dank gestiegener Ölpreise und Kursaufschlägen bei Finanzwerten mit grünem Vorzeichen aus dem Handel gegangen. Mit einem Plus von 0,23 Prozent auf 18 355,00 Punkten beendete der Leitindex zugleich seine zuvor siebentägige Verlustserie. Die Anleger hätten aber bei dünnen Handelsumsätzen über weite Strecken vorsichtig agiert, kommentierten Marktbeobachter.

ASIEN: - POSITIV - Gestiegene Ölpreise haben auch den asiatischen Börsen am Donnerstag Auftrieb gegeben. Besonders Öl- und Gaskonzerne sowie Bergbaufirmen legten zu. "Es fehlt aber an wirklichen Impulsen, um den Markt nach oben zu treiben", erklärte ein Marktstratege in Tokio.

DAX              		10.170,21	0,26%
XDAX            		10.209,67	0,61%
EuroSTOXX 50		     2.911,06	0,14%
Stoxx50        		     2.820,05	0,15%

DJIA             		18.355,00	0,23%
S&P 500        		     2.163,79	0,31%
NASDAQ 100  		     4.734,33	0,32%

Nikkei 225              16.209,35   0,78% (6:45 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - UNTER DRUCK - Der Druck auf den Rentenmarkt könnte angesichts der Zinsentscheidung der Bank of England wieder zunehmen, schrieb Ulrich Wortberg von der Helaba am Donnerstagmorgen. Denn die Gefahr einer Enttäuschung sei angesichts der hohen Erwartungen gegeben. Wortberg sieht den Bund-Future am Tage zwischen 166,00 und 167,40 schwanken.

Bund-Future   		166,88		0,14%

DEVISEN: - EURO UNTER 1,12 DOLLAR - Der Euro hat sich bis zum Donnerstagmorgen auf niedrigerem Niveau stabilisiert. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1144 US-Dollar und damit so viel wie im Wall-Street-Handel. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag noch auf 1,1200 (Dienstag: 1,1193) Dollar festgesetzt bevor der Euro ins Rutschen kam. Der Dollar kostete damit 0,8929 (0,8934) Euro.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1144		-0,05%
USD/Yen             101,46		 0,21%
Euro/Yen       		113,06		 0,16%

ROHÖL - TEURER - Die Ölpreise haben am Donnerstag im frühen Handel zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober kostete am Morgen 43,28 US-Dollar. Das waren 18 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im September stieg um 29 Cent auf 41,11 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Singapurischer Uber Rivale Grab will eine Milliarde frisches Kapital einsammeln, WSJ, S. B3

- Wal-Mart in Übernahmeverhandlungen mit Online-Supermarkt jet.com, WSJ, S. B3

- US-Finanzdienstleister TIAA in Verhandlungen über Kauf von EverBank, WSJ, B7

- SoftBank und Chip-Designer Arm Holding zahlen bis zu 206 Millionen Britische Pfund für Beratung bei Übernahme, FT, S. 12

- Rohstoffhändler Noble Group bittet Geldgeber um Aufschub bei Rückzahlung von Darlehen, FT, S. 12

- EU-Finanzminister wollen Straferlass für Defizitsünder Portugal und Spanien durchwinken, HB, S. 9

- Zahlreiche Investoren haben Interesse an Stada-Übernahme, HB, S. 14/15

- EU-Kommission prüft Verdacht unerlaubter Beihilfen bei Verkauf ostdeutscher Braunkohletagesstätten, HB, S. 19

- Stuttgarter Kaufhauskette Breuninger 2015 um sechs Prozent gewachsen, Interview mit Unternehmenschef Willy Oergel, HB, S. 20/21

- Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel warnt Stadtsparkasse vor Klage im Streit um Ausschüttungen an Düsseldorf, HB, S. 31

- Deutsche Post prüft Partnerschaft mit Online-Supermarkt Allyouneed, Interview mit Post-Vorstand Jürgen Gerdes, FAZ, S. 26

- WDH/'HB': Eon muss Milliarden abschreiben, HB, S. 1 u. 4/5

- Bundesbankchef und EZB-Ratsmitglied Jens Weidmann sieht Anpassungsmöglichkeiten bei QE-Programm, Interview, Die Zeit

- Niederländische Maeg Holding soll 80 Prozent an Modefirma Strenesse halten, SZ, S. 17

- Griechenland braucht laut CDU-Europapolitiker Elmar Brok mehr Unterstützung, Redaktionsnetzwerk Deutschland

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

(AWP)