Morning Briefing - International

FRANKFURT (awp international)
18.08.2016 07:34

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - HÖHER - Der Dax dürfte am Donnerstag nach Anzeichen einer weiterhin zurückhaltenden Geldpolitik der US-Notenbank Fed mit Gewinnen starten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,72 Prozent höher auf 10 614 Punkte. Nach der Rally seit Anfang Juli hatten die Anleger an den vergangenen beiden Tagen zunächst einmal Kasse gemacht, was Börsianern zufolge nicht sonderlich überraschend gewesen sein. Hinzu kam eine wieder etwas grössere Unsicherheit in puncto US-Geldpolitik.

USA: - HÖHER - Die unverändert zögerliche Zinspolitik der US-Notenbank sowie wieder steigende Ölpreise haben den US-Börsen am Mittwoch moderate Gewinne beschert. Die Mitglieder der US-Notenbank sind sich weiter uneins darüber, ob eine baldige Leitzinsanhebung gerechtfertigt ist. Eine rasche Anhebung der Zinsen scheint damit eher unwahrscheinlich.

ASIEN: - GEMISCHT - An Asiens Börsen herrschte am Donnerstag ein gemischtes Bild. Die Kurse in Japan fielen, nachdem der Yen infolge der weiter zögerlichen US-Zinspolitik gestiegen war. Ein starker Yen belastet den Export, der ohnehin angeschlagen ist, wie die neuesten Daten des Finanzministerium zeigten: Im Juli waren die Ausfuhren den zehnten Monat in Folge gesunken. Die Kurse in Hongkong und den chinesischen Festlandbörsen stiegen dagegen, nachdem Unternehmen wie der Computerbauer Lenovo im vergangenen Quartal besser abgeschnitten hatten als erwartet.

DAX              	10.537,67   	-1,30%
XDAX            	10.615,83   	-0,42%
EuroSTOXX 50		2.980,54		-1,18%
Stoxx50        		2.847,58		-0,71%

DJIA             	18.573,94	    0,12%
S&P 500        		2.182,22		0,19%
NASDAQ 100  		4.805,45		0,17%

Nikkei 225          16.597,63      -0,88% (7:00 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - BEHAUPTET - Der Bund-Future dürfte gut behauptet eröffnen und sich im Tagesverlauf zwischen166,40 und 167,80 bewegen, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Donnerstagmorgen

Bund-Future   		167,14		0,18%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,13 DOLLAR - Die Uneinigkeit der US-Notenbanker über eine baldige Leitzinsanhebung belastet weiterhin den Dollar und stärkt damit den Euro . Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1305 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Mittwoch noch auf 1,1276 (Dienstag: 1,1295) Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:20 Uhr)
Euro/USD       		1,1305		0,14%
USD/Yen             100,13		-0,15%
Euro/Yen       		113,20		0,00%

ROHÖL - STABIL - Die Ölpreise haben am Donnerstag ihre am Vortag erzielten Gewinne überwiegend halten können. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 49,72 US-Dollar. Das waren 13 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im September stieg dagegen leicht um sechs Cent auf 46,85 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- "Faire Freihandelsabkommen können für Verbraucherschutz eine sehr gute Sache sein" - Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Klaus Müller, verlangt Änderung bei Ceta, Interview, HB, S. 10

- UPS plant 3000 Paketshops in Deutschland, HB, S. 16

- Bundeskartellamt durchleuchtet Müllgebühren, FAZ, S. 19

- K+S erwartet ersten ersten Vorsteuerverlust des Jahrtausends, FAZ, S. 23

- Staatliche Pensionsfonds erzielen kaum noch Rendite, SZ, S.1

- Bundesregierung macht Ernst mit Wohnkreditregister, BöZ, S.1

- VW-Werk Wolfsburg droht Kurzarbeit, Bild, S.1

- Rücklage der Rentenkasse sinkt nach Rentenerhöhung um 800 Millionen Euro, Bild, S.1

- FDP-Chef Christian Lindner gibt grosser Koalition Schuld an Anstieg der Sozialbeiträge, Bild, S.2

- Ex-Ratiopharm-Chef Claudio Albrecht und der Chef des schwedischen Pharmaherstellers, Jörg-Thomas Dierks, für Chefposten bei Stada im Gespräch, Wirtschaftswoche

- Ex-US-Handelsbeauftragter Robert Zoellick widerspricht Merkel: TTIP kommt nicht, WiWo

- Frühindikator des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH): Deutsche Konjunktur flaut zum Jahresende ab, Wirtschaftswoche

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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dpa-AFX

(AWP)