Morning Briefing International

FRANKFURT (awp international)
22.08.2016 07:29

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - STABIL - Nach seinem Rückschlag in der Vorwoche dürfte der Dax am Montag kaum verändert starten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,10 Prozent tiefer auf 10 534 Punkte.

USA: - RUNTER - Die US-Börsen haben am Freitag moderat nachgegeben. Nach dem Rekordhochs gleich zu Wochenbeginn sei "die Luft etwas raus gewesen", kommentierte ein Marktbeobachter. Der Dow Jones Industrial beendete den recht impulsarmen Handel 0,24 Prozent tiefer bei 18 552,57 Punkten, damit hat der Index auf Wochensicht 0,13 Prozent verloren. Am Montag war der US-Leitindex noch bei rund 18 668 Punkten auf den höchsten Stand seiner Geschichte gestiegen.

ASIEN: - MEIST VERLUSTE - Die asiatischen Börsen haben die neue Woche zumeist mit Verlusten begonnen. Allerdings hielten sich die Ausschläge in Grenzen. Eine Ausnahme bildete der japanische Aktienmarkt, der im späten Handel ein kleines Plus schaffte. Der Yen hatte sich etwas abgeschwächt, was dem Export hilft.

DAX              	   10.544,36	-0,55%
XDAX            	   10.570,23	-0,20%
EuroSTOXX 50		    2.968,20	-0,90%
Stoxx50        		    2.838,07	-0,83%

DJIA             	   18.552,57	-0,24%
S&P 500        		    2.183,87	-0,14%
NASDAQ 100  		    4.806,14	-0,05%

Nikkei 225             16.576,27     0,18% (7:00 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - LEICHTE VERLUSTE - In einem von sommerlichen Ruhe geprägtem Handel dürfte der Bund-Future mit leichten Kursverlusten öffnen und sich dann zwischen 166,40 und 167,75 bewegen, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Montagmorgen. Bedeutende Konjunkturdaten würden nicht veröffentlicht.

Bund-Future   		167,01		-0,33%

DEVISEN: - EURO UNTER 1,13 DOLLAR - Der Eurokurs ist zu Wochenbeginn wieder unter die Marke von 1,13 US-Dollar gefallen. Zuletzt wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1280 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Freitag noch auf 1,1326 (Donnerstag: 1,1321) Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:20 Uhr)
Euro/USD       		1,1280		-0,40%
USD/Yen             100,76		0,55%
Euro/Yen       		113,66		0,13%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise sind am Montag mit Verlusten in die neue Handelswoche gegangen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 50,05 US-Dollar. Das waren 83 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im September fiel um 65 Cent auf 47,87 Dollar.

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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- GOLDMAN SENKT SÜDZUCKER AUF 'NEUTRAL' (BUY) - ZIEL 23 EUR

- DEUTSCHE BANK HEBT ZIEL FÜR STEINHOFF NV AUF 5,55 (5,40) EUR - 'HOLD'

- HÄNDLER: BERNSTEIN HEBT CARREFOUR AUF 'OUTPERFORM' (MARKET-PERFORM)

- COMMERZBANK SENKT ZIEL FÜR AIR FRANCE-KLM AUF 5,50 (6,00) EUR - 'HOLD'

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PRESSESCHAU

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- Fusionsgespräche zwischen Linde und Praxair werden konkreter: Sitz des neuen Konzerns soll Europa sein - London mit guten Chancen, HB, S. 16

- EU-Kommission will Telefonkunden belasten und damit Netzausbau fördern, HB, S. 6-7

- Sportartikelhersteller Erima will es in Nischen auch mit Adidas und Nike aufnehmen, Gespräch mit Wolfram Mannherz, geschäftsführender Gesellschafter, FAZ, S. 27

- Neue EU-Regeln zu Pauschalreisen könnten 10 000 Reisebüros in Existenznot bringen, Gespräch mit Norbert Fiebig, Präsident des Deutschen Reiseverbands DRV, FAZ, S. 23

- Bundesbank prüft Hochhausbau in Frankfurt, HB, S. 1 und 28-29

- US-Pharmafirmen profitieren auch nach Patentablauf weiter von ehemals geschützten Medikamenten, FT, S. 1

- Paket-Allianz an der Tankstelle: Amazon testet mit Shell Automaten, HB, S. 4-5

- VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh sieht Ende der VW-Krise bis 2018, Bild, S. 12

- Zulieferfirma Prevent geht wegen gekündigten Aufträgen auch gegen Daimler vor, SZ, S. 19, HB S. 18

- CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn fordert Reformen bei der Riester-Rente, SZ, S. 20

- Linke kritisiert VW im Zuliefererstreit, Gespräch mit Vorsitzendem des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses für den Diesel-Abgasskandal Herbert Behrens, Neue Osnabrücker Zeitung

- Scania-Chef Henrik Henriksson rechnet erst in zwei bis drei Jahren mit Erholung in Brasilien, Interview, Dagens Industri

- Bei Amazon knirscht es wegen Streiks nach Verdi-Angaben an mehreren deutschen Standorten, Gespräch mit Verdi-Gewerkschaftssekretär Thomas Schneider, Welt, S. 10

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(AWP)