Morning Briefing - International

FRANKFURT (awp international)
02.09.2016 07:31

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - HÖHER - Vor der Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten als Wochenhöhepunkt dürfte der Dax am Freitag etwas zulegen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,20 Prozent höher auf 10 555 Punkte. Vom US-Arbeitsmarktbericht erhoffen sich die Börsianer weitere Hinweise auf den möglichen Zinskurs der Notenbank. Seit der Rede der Fed-Präsidentin Janet Yellen auf der Notenbankkonferenz in Jackson Hole rechnen sie wieder etwas stärker mit einer Zinserhöhung im September.

USA: - HÖHER - Die Anleger an der Wall Street haben am Donnerstag die Enttäuschung über eine überraschend deutliche Eintrübung der Industriestimmung weitgehend abgeschüttelt. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial schaffte den Sprung in die Gewinnzone und schloss mit einem Plus von 0,10 Prozent auf 18 419,30 Punkte. Insgesamt setzte sich allerdings die Hängepartie vor dem am Freitag anstehenden wichtigen US-Arbeitsmarktbericht fort.

ASIEN: - DURCHWACHSEN - Asiens Börsen haben vor der Veröffentlichung der jüngsten US-Arbeitsmarktdaten am Freitag keine gemeinsame Richtung gefunden. Während Chinas Börsen moderat im Plus lagen, stand Japans Aktienmarkt im späten Handel leicht im Minus. Allgemein regierte die Vorsicht.

DAX              		10.534,31	-0,55%
XDAX            		10.564,33	-0,23%
EuroSTOXX 50		     3.017,49	-0,19%
Stoxx50        		     2.854,25	-0,30%

DJIA             		18.419,30 	 0,10%
S&P 500        		     2.170,86	 0,00%
NASDAQ 100  		     4.783,94	 0,27%

Nikkei 225              16.880,54   -0,27% (7:00 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - WARTEN - Der US-Arbeitsmarktbericht habe das Potenzial, die Volatilität an den Rentenmärkten zu erhöhen, schrieb Ulrich Wortberg von der Helaba am Freitagmorgen. Ob es aber zu einem Ausbruch des Bund-Future kommen werde, bleibe abzuwarten. Seit Ende Juni handele der Future in der Spanne von 165,50 bis 168,00. Wortberg erwartet den Bund-Future am Freitag zwischen 166,55 und 168,20.

Bund-Future   		167,39		0,08%

DEVISEN: - EURO BEI 1,12 DOLLAR - Der Euro hat seine jüngsten Gewinne bis zum Freitagmorgen verteidigen können. Zuletzt stand er glatt bei 1,12 US-Dollar. Eine überraschend deutliche Stimmungseintrübung in der US-Industrie hatte den Dollar am Vortag belastet und dem Eurokurs im Gegenzug Aufwind verliehen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor noch auf 1,1146 (Mittwoch: 1,1132) Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:25 Uhr)
Euro/USD       		1,1200		0,02%
USD/Yen             103,34		0,10%
Euro/Yen       		115,73		0,11%

ROHÖL - TEURER - Die Ölpreise sind am Freitag etwas gestiegen. Händler sprachen von einer leichten Gegenbewegung, nachdem die Preise im Verlauf der Woche stark gefallen waren. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 45,76 US-Dollar. Das waren 31 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) mit Lieferung im Oktober erhöhte sich um 28 Cent auf 43,44 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Gewerkschaft Verdi und Energiebranche laufen Sturm gegen sinkende Netzrenditen, HB, S. 20

- Telekom weitet Angebot im TV-Markt aus - Streamingdienst startet, HB, S. 22

- Commerzbank-Aufsichtsrat Mark Roach lehnt Fusion ab, FAZ, S. 25

- Stada signalisiert enge Kooperation mit Arbeitnehmern, FAZ, S. 24

- Deutsche Bank verliert bekannten Fondsmanager Henning Gebhardt, FAZ, S. 24

- Japan will mit Russland enger im Energiesektor kooperieren, Nikkei

- Deutsche arbeiten länger und unregelmässiger als früher, Passauer Neue Presse

- Wirtschaftsrat der CDU hält Klimaschutzziel der Bundesrepublik für unrealistisch, Rheinische Post

- Ehemaligem Arcandor-Chef Thomas Middelhoff könnte weiterer Strafprozess erspart bleiben, SZ, S. 20

- "Wir haben die Hängepartie beendet", Interview mit Nord LB-Aufsichtrats-Chef Peter-Jürgen Schneider nach der Übernahme der Bremer Landesbank, BöZ, S.5

- "Die Banken sind derzeit das schwächste Glied im System", Interview mit dem Chefökonom der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, Hyun Song Shin, BöZ, S.1,7

- VW muss Kunden gesetzeskonforme Diesel-Umrüstung garantieren, Interview mit Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU), Focus

- Erst 3000 Anträge für Elektroauto-Kaufprämie, Funke Mediengruppe

- Sparkassen-Chef Georg Fahrenschon erwartet Gebühren für Kontoführung bei allen Banken, Bild, S.1

- Jobcenter sollen "sozialwidriges Verhalten" von Hartz-Empfängern strenger ahnden, Bild, S.1,2

- SPD-Fraktion verlangt Verschärfung der Mietpreisbremse, Berliner Zeitung

- Baden-Württembergs Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz gegen Kauders Steuervorschlag, Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten

- Geldpolitik fördert Zombie-Banken, Interview mit Hans-Werner Sinn, dem langjährigen Präsident des ifo-Instituts, Wirtschaftswoche

- Verkehrsministerium: Fiat und Jeep schummeln bei Dieselmotoren, Wirtschaftswoche

- Staatsanwälte ermitteln wegen Untreue bei der Bilfinger-Tochter Babcock Noell, Wirtschaftswoche

- Local Motors startet Produktion für fahrerlose Busse in Berlin, Wirtschaftswoche

- Ehemalige Balda AG verklagt ihre Aufsichtsräte, Wirtschaftswoche

- Neue TTIP-Umfrage: Skepsis jetzt auch bei Ökonomen, Wirtschaftswoche

- KTG-Agrar-Insolvenz: Staatsanwaltschaft Hamburg ermittelt gegen früheren Vorstandschef Siegfried Hofreiter, Wirtschaftswoche

- Schufa erfasst ab sofort Identitätsdiebstahl, Wirtschaftswoche

- Neuer Auctionata-Chef Thomas Hesse: Fokus liegt momentan darauf, Unternehmen operativ nach vorne zu bringen, Wirtschaftswoche

- Star-Fondsmanager Klaus Kaldemorgen macht zwei Jahre weiter, Wirtschaftswoche

- Abgasskandal: Staatsanwaltschaft sucht brisante Bosch-Daten, Wirtschaftswoche

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

(AWP)