Morning Briefing - International

FRANKFURT (awp international)
04.10.2016 07:47

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - SEITWÄRTS - Der Dax dürfte sich am Dienstag kaum verändert aus dem verlängerten Wochenende zurückmelden. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 8 Punkte tiefer auf 10 503 Punkte.

USA: - ABWÄRTS - Der US-Aktienmarkt ist nach seiner Erholung am Freitag mit moderaten Verlusten in die neue Woche gestartet. Der Dow Jones Industrial ging am Montag mit einem Abschlag von 0,30 Prozent auf 18 253,85 Punkte aus dem Handel. Der marktbreite S&P 500 verlor 0,33 Prozent auf 2161,20 Zähler und für den technologiewertelastige Nasdaq 100 ging es um 0,19 Prozent auf 4866,63 Punkte nach unten.

ASIEN: - AUFWÄRTS - Nach guten Konjunkturnachrichten aus den Vereinigten Staaten vom Vortag ging es in Asien aufwärts. Zudem beflügelte am Dienstagmorgen ein schwächerer Yen die Börsen in Japan. Wegen des überraschend deutlichen Stimmungsaufschwungs in der amerikanischen Industrie rechnen immer mehr Marktbeobachter damit, dass die US-Notenbank Fed doch im Dezember die Zinsen erhöht, was den Auftrieb verleiht.

DAX              		10.511,02	1,01% (Schlussstand Freitag)
XDAX            		10.538,40	2,33%
EuroSTOXX 50		2.998,50		-0,12%
Stoxx50        		2.845,43		0,08%

DJIA             		18.253,85	-0,30%
S&P 500        		2.161,20		-0,33%
NASDAQ 100  		4.866,63		-0,19%

Nikkei 225  16.738,91 +0,84% (7:09 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - AUFWÄRTS - Die starken Stimmungsindikatoren aus den USA haben den Bund-Future abgeschwächt. Da aber die Nervosität an den Finanzmärkten weiter hoch sei, dürfte das Interesse an Staatsanleihen nach Meinung von Experten der Hessischen Landesbank nicht abreissen. Sie erwarten eine Handelsspanne zwischen 164,80 und 166,00.

Bund-Future   		165,40		-0,22%

DEVISEN: - ABWÄRTS - Für den Euro ging es auch am Dienstag weiter nach unten. Der Kurs der Gemeinschaftswährung gab leicht nach auf 1,1201 US-Dollar. Der Euro war am Vortag nach starken amerikanischen Konjunkturdaten im US-Handel unter Druck gekommen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1236 (Freitag: 1,1161) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8899 (0,8960) Euro.

(Alle Kurse 7:12Uhr)
Euro/USD       		1,1201		-0,09%
USD/Yen             		102,12		0,47%
Euro/Yen       		114,39		0,38%

ROHÖL - ABWÄRTS - Die Ölpreise haben am Dienstag im frühen Handel leicht nachgegeben. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 50,74 US-Dollar und damit 15 Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im November fiel um 22 Cent auf 48,59 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Kritik aus der Union an Wirtschaftsminister Sigmar Gabriels (SPD) Attacke gegen Deutsche Bank, Aussagen des Unions-Fraktionsvizes Michael Fuchs (CDU), Passauer Neue Presse, und des Obmanns der Unionsfraktion im Finanzausschuss des Bundestages, Hans Michelbach (CSU), HB, S. 1, 26, 27

- Chinesischer Bahnkonzern greift nach dem Bochumer Verein, einem Hersteller von Eisenbahnradsätzen, HB, S. 14

- Linde-Vorstand Christian Bruch sieht bei Geschäften im Iran in Finanzierung durch Banken nach wie vor grosse Herausforderungen, Interview, HB, S. 7

- Beim Tiernahrungshändler Fressnapf sollen in den kommenden drei bis fünf Jahren bis zu 800 neue Geschäfte dazukommen, Interview mit dem neuen Unternehmenschef Alfred Glander, HB, S. 16

- Scheidender Commerzbank-Vorstand Markus Beumer soll Abfindung von bis zu zwei Jahresgehältern bedacht werden, HB, S. 29

- WDH/Axa lehnt Übernahmen grosser Rivalen ab, Interview mit Axa-Chef Thomas Buberl, SZ, S. 18

- Steuervergehen: Ermittlungen gegen 57 Banken aus der Schweiz, Liechtenstein, Österreich und Luxemburg, SZ, S. 20

- Umweltministerium plant härtere Auflagen für grosse Tierställe, SZ, S. 19

- Europas Prestigeprojekt Eurofighter droht das Aus, Welt, S. 9

- DIHK-Präsident Eric Schweitzer: 'Iran ist Zukunftsmarkt', Interview, Nordwest-Zeitung

- Grüne kritisieren Subventionen für Öl- und Gasheizungen, Interview mit Grünen-Haushaltsexpertin Anja Hajduk, Zeitungen der Funke Mediengruppe

(AWP)