Morning Briefing International

FRANKFURT (awp international)
10.10.2016 07:34

----------

AKTIEN

----------

DEUTSCHLAND: - HÖHER - Der Dax wird am Montag nach dem Auf und Ab der vergangenen Woche mit moderaten Gewinnen erwartet. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,18 Prozent höher auf 10 510 Punkte. Seit Wochen schon tritt der Dax unter dem Strich nahezu auf der Stelle. Investoren erhoffen sich in den kommenden Tagen frische Impulse durch die anlaufende Quartalsberichtssaison der Unternehmen.

USA: - LEICHTES MINUS - Der Arbeitsmarktbericht der US-Regierung hat den New Yorker Börsen am Freitag keine positiven Impulse gebracht. Der Dow Jones Industrial verabschiedete sich mit einem moderaten Abschlag von 0,15 Prozent auf 18 240,49 Punkten ins Wochenende. In der ersten Oktober-Handelswoche sank der Leitindex somit um 0,37 Prozent.

ASIEN: - CHINA HOCH - Chinas Festland-Börsen haben sich mit einem Gewinn aus ihrer einwöchigen Pause zurückgemeldet. Der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Werten vom Festland stieg am Montag um ein gutes Prozent. Die Aktienmärkte in Japan und Hongkong blieben wegen Feiertagen geschlossen.

DAX                10.490,86	    -0,74%
XDAX               10.478,25	    -1,21%
EuroSTOXX 50		3.000,57		-0,70%
Stoxx50        		2.832,77		-0,64%

DJIA               18.240,49	    -0,15%
S&P 500        		2.153,74		-0,33%
NASDAQ 100  		4.864,52		-0,19%

Nikkei 225        Kein Handel wegen Feiertag

----------

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

----------

RENTEN: - BEHAUPTET - Der Bund-Future sollte behauptet in die Handelswoche starten, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Montagmorgen. Es werde im Laufe des Tages vor allem um die Verarbeitung des US-Arbeitsmarktberichts gehen. Es stehe hier weiterhin die Frage im Mittelpunkt, ob es gegen Ende des Jahres in den USA noch eine Leitzinserhöhung geben werde. Gojny sieht den Bund-Future im Tagesverlauf zwischen 163,55 und 164,75 schwanken.

Bund-Future   		164,01		-0,08%

DEVISEN: - EURO UNTER 1,12 DOLLAR - Der Euro hat seine Gewinne vom Ende der Vorwoche bis zum Montagmorgen halten können. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1188 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,1140 (Donnerstag: 1,1185) Dollar festgesetzt bevor der Euro merklich zulegte. Sichtlich angeschlagen blieb hingegen das britische Pfund, nachdem es am Freitag im asiatischen Handel blitzartig abgestürzt war.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1188		-0,12%
USD/Yen              102,89		-0,03%
Euro/Yen       		115,11		-0,19%

ROHÖL - TIEFER - Die Ölpreise sind am Montag moderat gefallen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 51,53 US-Dollar. Das waren 40 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im November sank um 44 Cent auf 49,37 Dollar.

----------

UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

----------

- S&P GLOBAL HEBT ARCELORMITTAL AUF 'SELL' (STRONG SELL) - ZIEL 5,10 (4,00) EUR

- HÄNDLER: RBC CAPITAL HEBT ZIEL FÜR DIALOG AUF 41 (37) EUR - 'OUTPERFORM'

- HÄNDLER: HSBC SENKT ZIEL FÜR PROSIEBENSAT.1 AUF 46 (47) EUR - 'BUY'

----------

PRESSESCHAU

----------

- Samsung setzt die Produktion des Galaxy Note 7 aus, WSJ, S. B3

- Ausländische Autohersteller sind bei E-Mobil wesentlich weiter, auch andere Länder, Interview mit Robert Habeck, Umweltminister Schleswig-Holsteins (Grüne), S. 8

- Deutsche Bank muss schrumpfen, Interview mit ehemaligem Co-Chef der Allianz-Tochter Pimco und heutigem Berater des Versicherungskonzerns, Mohamed El-Erian, HB, S. 1, 4, 5

- Shiseido-Chef Masahiko Uotani will den japanischen Kosmetikkonzern mit einem Kulturwandel wieder zu profitablen Wachstum führen, Interview, HB, S. 16, 17

- Versicherer stehen wegen der Minizinsen unter gewaltigem Druck und erweitern die Spielräume ihrer Geldverwalter und gehen dadurch mehr ins Risiko, Studie, HB, S. 30

- Nach monatelangen Verhandlungen zwischen Bundesregierung und Energiekonzernen über die Aufteilung der Entsorgungskosten für den Atommüll ist eine Lösung in greifbarer Nähe. FAZ, S. 15

- Die Zusatzbeiträge der gesetzlichen Krankenversicherten werden im kommenden Jahr wohl doch nicht steigen, FAZ, S. 15

- Der Versandhändler Hamburger Otto-Gruppe wappnet sich für die digitale Welt, Vorstandschef Hans-Otto Schrader, FAZ, S.22

- Mark Roach, für die Gewerkschaft Verdi im Aufsichtsrat der Commerzbank, wirft Vorstand eine gegenüber den Mitarbeitern verantwortungslose Hinhalte-Taktik vor, FAZ, S. 19

- WDH/TK-Chef: Krankenkassen mogeln bei der Abrechnung, Interview mit Vorstandsvorsitzendem Jens Baas, FAS

- WDH/'FAS': Beschäftigte arbeiten im Schnitt 43,5 Wochenstunden, FAS

- WDH/Bayer will nach Monsanto-Übernahme Europa kein Gen-Saatgut aufzwingen, Interview mit Bayer-Chef Werner Baumann, SZ, S. 1, 18

- IWF verwahrt sich gegen deutsches Griechenland-Ultimatum, Interview mit Vize-Chef David Lipton, SZ, S. 21

- Diesel-Verkäufe laut CAR-Institut in Deutschland auf Fünfjahrestief, Bild, S. 1

- Die meisten Deutschen glauben nicht die Steuersenkungs-Versprechen von Parteien im Wahlkampf, Bild, S. 1

- DIHK-Umfrage: Deutsche Wirtschaft erwartet massiven Dämpfer durch Brexit, Welt, S. 9

- Otto Group wächst stärker als erwartet, Hamburger Abendblatt

- Lebensmittelhändler Bio Company testet Lieferservice, Tagesspiegel

- Uber Deutschland plant Essenslieferdienst mit Fahrrädern, Tagesspiegel

- Thüringer Kali-Gipfel Ende November, Aussagen des thüringischen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Linke), Thüringer Allgemeine

- Kassenärzte: Es gibt 500 Kliniken zu viel in Deutschland, Interview mit dem Vorstandschef der der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, Rheinische Post

- Renault arbeitet an kostengünstigem Elektroauto, Les Echos

- Auto-Experten Ferdinand Dudenhöffer von der Universität

Duisburg-Essen und Stefan Bratzel von der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach verurteilen Förderung von E-Autos als "falsches Instrument", Neue Osnabrücker Zeitung

----------

(AWP)