Morning Briefing - International

FRANKFURT (awp international)
13.10.2016 07:42

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - ABWÄRTS - Sorgen über den Zustand der chinesischen Wirtschaft dürften am Donnerstag dem Dax einen schwächeren Start bescheren. Der Broker IG taxierte den Index rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,29 Prozent tiefer auf 10 493 Punkte.

USA: - AUFWÄRTS - Nach der Veröffentlichung des Protokolls der September-Sitzung der US-Notenbank hat der Dow Jones Industrial am Mittwoch leichte Gewinne über die Ziellinie gerettet. Am Markt wurde die Mitschrift so gedeutet, dass die Fed nicht in Eile sei, der vor fast einem Jahr eingeleiteten Zinswende den nächsten Schritt folgen zu lassen.

ASIEN: - ABWÄRTS - Schlechte Exportzahlen aus China haben am Donnerstag die asiatischen Aktienmärkte belastet. Vor allem in Hongkong ging es abwärts. In Tokio geriet der japanische Leitindex Nikkei zudem durch einen gestiegenen Yen unter Druck. Die Märkte würden durch die Aussicht auf eine gestiegene Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung der US-Notenbank Fed im Dezember dieses Jahres belastet, so Experten am Morgen. Am Vortag war das jüngste Sitzungsprotokoll der Fed veröffentlicht worden. In Korea konnten sich Anteilsscheine des wegen brennender Smartphones unter Druck stehenden Elektronikkonzerns Samsung nach den vergangenen Verlusttagen wieder berappeln. In Thailand waren die Anleger wegen des schlechten Gesundheitszustands des thailändischen König Bhumibol Adulyadej verunsichert. Der Leitindex SET lag mehr als ein Prozent im Minus.

DAX              	10.523,07	    -0,51%
XDAX            	10.544,60	    -0,24%
EuroSTOXX 50		3.008,03		-0,42%
Stoxx50        		2.824,36		-0,49%

DJIA             	18.144,20	    0,09%
S&P 500        		2.139,18		0,11%
NASDAQ 100  		4.819,64		-0,05%

Nikkei 225         16.767,77        -0,47% (6:50 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - AUFWÄRTS - Am Rentenmarkt dürfte heute weiter das Protokoll der jüngsten Tagung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank Fed (FOMC) im Fokus stehen, das gestern veröffentlicht wurde. Dirk Gojny, Experte der National-Bank, rechnet nicht damit, dass die heute anstehenden Konjunkturdaten eine Rolle spielen. Er erwartet für den Bund-Future einen freundlichen Start in den Tag und eine Handelsspanne zwischen 162,90 und 164,45.

Bund-Future   		163,45		-0,15%

DEVISEN: - STABIL - Der Euro konnte sich am Donnerstagmorgen weiter stabil halten. Die Gemeinschaftswährung notierte kaum verändert bei 1,2018 US-Dollar. Der Eurokurs hatte sich nach seinem Rutsch auf den tiefsten Stand seit Juli am Mittwoch im New Yorker Handel bereits wieder etwas stabilisiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,1020 (Dienstag: 1,1079) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9074 (0,9026) Euro.

(Alle Kurse 6:53 Uhr)
Euro/USD       		1,1018		0,09%
USD/Yen             103,79		-0,40%
Euro/Yen       		114,35		-0,33%

ROHÖL - ABWÄRTS - Die Ölpreise sind am Donnerstag weiter gefallen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 51,45 US-Dollar. Das waren 36 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI zur November-Lieferung sank um 38 Cent auf 49,80 Dollar. Bis einschliesslich Montag waren die Preise im Trend gestiegen.

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PRESSESCHAU

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- China will Elektroautos überwachen - Hersteller sollen Daten direkt an den 
Staat senden, HB, S. 1/18
- Handelshemmnisse auf EU-Binnenmarkt nehmen laut DIHK-Umfrage zu, HB, S. 9
- Verband Airlines for Europe schreibt wegen wachsender Zahl von 
Fluglotsenstreiks Brandbrief an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, 
HB, S. 21
- Bundesrechnungshof beziffert Mittelverschiebung vom Bund zu Ländern und 
Kommunen auf 266 Milliarden Euro in den Jahren 2014 und 2015, FAZ, S. 15
- Bundesratsmehrheit für Erbschaftssteuerreform steht, FAZ, S. 16
- Grossbritannien drohen bei Brexit 20 Milliarden Euro Kosten für offene 
Zahlungsverpflichtungen in EU-Haushalt, FT, S. 1
- Eon erwägt Abspaltung der Stromnetze, Wiwo
- Hessen wartet bei Genehmigung der geplanten Fusion von Deutscher Börse und 
LSE zunächst Entscheidung der EU-Kartellwächter ab, Interview mit 
Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU), Wiwo
- Medienkonzerne RTL und ProsiebenSat1 sollen vor zwei Jahren Kaufofferten für
 Internet-Unternehmen Unister abgegeben haben, SZ, S. 19
- Finanzinvestoren interessieren sich für HSH Nordbank, SZ, S. 23
- Beteiligungsgesellschaft KKR sieht keine Bankenkrise, Interview mit Europachef
 Johannes Huth, SZ, S. 24
- Rechnungshof rügt Verteidigungsministerium für Beratervertrag, Bild, S. 2
- Entscheidung über erneute Kanzlerkandidatur Angela Merkels auf Sitzung des 
CDU-Präsidiums am 21. November erwartet, Bild, S. 2
- Besserverdiener ab 6500 Euro Monatseinkommen haben trotz Steuerentlastung 2017
 weniger Netto, Bild, S. 2/SZ, S. 22
- Versicherung Debeka verabschiedet sich in weiten Teilen von klassischer 
Lebensversicherung und sieht in Digitalisierung Chancen zur Kostensenkung, 
Interview mit Vorstandschef Uwe Laue und Lebensversicherungsvorstand 
Roland Weber, BöZ, S. 4
- Verbraucherzentrale begrüsst Umkehr der Beweislast beim Kauf von defekter
 Ware, Welt, S. 13
- Neuer Braunkohle-Konzern Lausitz Energie Bergbau AG fordert rasche 
Entscheidung über die Tagebaue in Brandenburg und Sachsen, Welt, S. 10
- Gesundheitspolitiker kritisieren Manipulationsmöglichkeiten von 
Krankenkassen, Welt, S. 1
- Karstadt scheitert mit Klage gegen Thyssenkrupp und weitere 
Aufzughersteller, WAZ
- Wirtschaftsinstitute DIW und Ifo sehen in Handels-Abkommen Ceta mit Kanada ein
 grosses Plus für die deutsche Wirtschaft, Funke
- Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) drängt auf Einigung 
bei Länderfinanzausgleich, MDR aktuell
- Rheinland-pfälzische Regierungschefin Malu Dreyer (SPD) drängt auf 
Last-Minute-Einigung für neuen Finanzausgleich, Spiegel
- Japanische Raffinerieunternehmen Showa Shell und Idemitsu verschieben 
Zusammenschluss, Nikkei

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(AWP)