Morning Briefing International

FRANKFURT (awp international)
14.10.2016 07:37

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - HÖHER - Ermutigende Signale aus der chinesischen Wirtschaft dürften die Stimmung am deutschen Aktienmarkt am Freitag wieder etwas aufhellen. Der Broker IG taxierte den Dax rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,57 Prozent höher auf 10 473 Punkte. Nachdem tags zuvor ein Exporteinbruch in China Sorgen über den Zustand der Wirtschaft des Landes genährt und den Dax auf Wochensicht ins Minus gedrückt hatte, sendeten zum Wochenschluss Daten zu den Erzeuger- und Verbraucherpreisen in dem Land Hoffnungszeichen.

USA: - RUNTER - Schwache Wirtschaftsdaten aus China haben am Donnerstag auch die Wall Street belastet. Die neu angeheizten Konjunktursorgen passten zur Skepsis zu Beginn der Berichtssaison sowie der immer konkreter werdenden Erwartung einer Leitzinserhöhung im Dezember, hiess es am Markt.

ASIEN: - DURCHWACHSEN - Asiens Börsen haben am Freitag keine gemeinsame Richtung gefunden. Während Japans Aktienmarkt im späten Handel im Plus lag, fielen Chinas Festlandbörsen ins Minus. Der thailändische Aktienmarkt erholte sich von den Verlusten der Vortage in der Hoffnung auf einen reibungslosen Übergang nach dem Tod des vom Volk verehrten Königs Bhumibol Adulyadej.

DAX              		10.414,07	-1,04%
XDAX            		10.457,00	-0,83%
EuroSTOXX 50		     2.975,04	-1,10%
Stoxx50        		     2.796,58   -0,98%

DJIA             		18.098,94	-0,25%
S&P 500        		     2.132,55	-0,31%
NASDAQ 100  		     4.803,10	-0,34%

Nikkei 225              16.848,37    0,44% (6:55 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - SCHWÄCHER - Der Bund-Future sollte mit den Vorgaben aus dem asiatischen Handel schwächer in den Tag starten und zwischen 163,05 und 164,45 schwanken, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank

Bund-Future   		163,78		0,20%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,10 DOLLAR - Der Euro hat am Freitagmorgen wieder geschwächelt. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1028 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,1038 US-Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:25 Uhr)
Euro/USD       		1,1028		-0,26%
USD/Yen             104,11		 0,40%
Euro/Yen       		114,81		 0,16%

ROHÖL - TEURER - Die Ölpreise sind am Freitag leicht gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 52,17 US-Dollar. Das waren 14 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI zur November-Lieferung erhöhte sich um 37 Cent auf 50,81 Dollar.

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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- BERENBERG HEBT VTG AG AUF 'BUY' (HOLD) - ZIEL 31,70 (27,50) EUR

- DEUTSCHE BANK SENKT BEIERSDORF AUF 'HOLD' (BUY) - ZIEL 88 (100) EUR

- HÄNDLER: BARCLAYS SENKT CONTINENTAL AG AUF 'EQUAL WEIGHT' (OVERWEIGHT)

- HÄNDLER: DEUTSCHE BANK HEBT L'OREAL AUF 'BUY' (HOLD)

- HÄNDLER: HSBC HEBT ZIEL FÜR GFK AUF 34 (31) EUR

- HÄNDLER: HSBC SENKT BMW AUF 'REDUCE' (HOLD) - ZIEL 70 (69) EUR

- HÄNDLER: HSBC SENKT ZIEL FÜR DAIMLER AUF 65 (66) EUR

- HÄNDLER: RBC CAPITAL HEBT ZIEL FÜR HENKEL AUF 118 (116) EUR - 'SECTOR PERFORM'

- BERENBERG HEBT ZIEL FÜR BAT AUF 5150 (4900) PENCE - 'HOLD'

- BERENBERG HEBT ZIEL FÜR IMPERIAL BRANDS AUF 4500 (4400) PENCE - 'BUY'

- HÄNDLER: CREDIT SUISSE HEBT ZIEL FÜR GLENCORE AUF 250 (220) PENCE

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PRESSESCHAU

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- Snapchat will 25 Mrd Dollar an der Börse einsammeln, FT, S. 13

- Deutsche-Bahn-Tochter Arriva wird erstmals 5-Mrd-Euro-Marke beim Umsatz knacken, Interview mit Arriva-Chef Manfred Rudhart, FAZ, S. 21

- Staat lässt in diesem Jahr Milliarden an Haushaltsmitteln liegen, HB, S. 1

- Zahl der Lebensversicherer dürfte deutlich schrumpfen, Interview mit Bernd Neumann, Vorstand der Frankfurter Leben, HB, S. 35

- Während Lebensversicherungspolicen für viele Versicherer zu Ballast werden, wittern Spezialfirmen das grosse Geschäft, HB, S. 34

- WDH/Verizon stellt Yahoo-Kauf nach Datenklau auf den Prüfstand, WSJ Online

- Einbruch der chinesischen Exporte ist kein Grund zur Panik, Interview mit dem HSBC-Chefsvolkswirt für China Hongbin Qu, Welt, S. 11

- Deutsche Bahn steigt ins Indiengeschäft ein, Welt, S. 12

- Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) warnt vor Autopilot-Funktion beim E-Auto Tesla, Bild, S. 1

- Weniger Strafen für Hartz-IV-Empfänger, Bild, S. 1

- Industrierabatte bei EEG-Umlage belasten Stromkunden pro Jahr mit 5 Milliarden Euro, MDR

- Auch Sony plant Spiele für Smartphones, Nikkei

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(AWP)