Morning Briefing - International

FRANKFURT (awp international)
27.10.2016 07:35

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - RUNTER - Der Dax entfernt sich weiter von seinem Jahreshoch. Schwächelnde Ölpreise, durchwachsene Geschäftszahlen der Unternehmen und Verluste an den Übersee-Börsen drückten auf die Stimmung. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Donnerstagmorgen rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,35 Prozent tiefer auf 10 672 Punkte.

USA: - APPLE BELASTET - Die US-Aktienmärkte haben am Mittwoch ohne klaren Trend geschlossen. Während die Standardwerte an der Wall Street ihre Anfangsverluste dank einer zwischenzeitlichen Ölpreiserholung und anziehender Finanzaktien abschütteln konnten, endeten die Technologietitel an der Nasdaq überwiegend im Minus. Ein enttäuschender Ausblick des iPhone-Herstellers Apple hatte für Belastung gesorgt.

ASIEN: - RUNTER - Asiens Börsen sind am Donnerstag in die Verlustzone gerutscht. Durchwachsene Geschäftszahlen der Unternehmen und schwächelnde Ölpreise drückten auf die Stimmung.

DAX                10.709,68	    -0,44%
XDAX               10.698,10	    -0,68%
EuroSTOXX 50		3.080,98		-0,21%
Stoxx50        		2.841,16		-0,54%

DJIA               18.199,33	     0,17%
S&P 500        		2.139,43		-0,17%
NASDAQ 100  		4.860,59		-0,63%

Nikkei 225         17.310,45        -0,47% (6:45 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - VERLUSTE - Am Donnerstagmorgen dürfte es mit den Vorgaben aus dem frühen asiatischen Handel erneut zu leichten Verlusten beim Bund-Future kommen, erklärte Dirk Gojny von der National-Bank am Donnerstagmorgen. Im weiteren Handelsverlauf dürfte vor allem die Geldmengentwicklung im Euroraum von Interesse sein. Der Bund-Future dürfte sich Gojnys Meinung nach im Tagesverlauf zwischen 162,50 und 163,75 bewegen.

Bund-Future   		163,08		-0,45%

DEVISEN: - EURO NAHE 1,09 DOLLAR - Der Eurokurs hat bis zum Donnerstagmorgen wieder etwas verloren. Nachdem die Gemeinschaftswährung am Vortag noch über 1,09 US-Dollar notiert hatte, rutschte sie nun wieder leicht darunter und stand zuletzt bei 1,0899 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag auf 1,0925 (Dienstag: 1,0872) Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:20 Uhr)
Euro/USD       		1,0899		-0,09%
USD/Yen             104,50		 0,02%
Euro/Yen       		113,89		-0,06%

ROHÖL - STABIL - Die Ölpreise haben sich am Donnerstag im frühen Handel kaum verändert gezeigt. Nach wie vor sei das Überangebot am Markt das beherrschende Thema, hiess es von Händlern. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete am Morgen 50,05 US-Dollar. Das waren 7 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI stieg um 7 Cent auf 49,25 Dollar. WTI notiert damit in der Nähe seines 3-Wochen-Tiefs.

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PRESSESCHAU

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- Bank of England hat von britischen Instituten detaillierte Angaben zu aktuellen Geschäften mit Deutscher Bank und einigen italienischen Branchenvertretern verlangt, FT, S. 1

- US-Geheimdienst stoppte Aixtron-Deal, HB, S. 1, 4-7

- Bayer will kommende Woche eine Pflichtwandelanleihe über fünf Milliarden Euro für Monsanto-Finanzierung platzieren, HB, S. 1, 26 und 27

- Neuer Vertriebschef der Munich-Re-Tochter Ergo, Harald Christ: Wollen im Neugeschäft wieder wachsen, haben aber derzeit keine Ambitionen der Allianz den ersten Platz streitig zu machen, Interview, HB, S. 30, 31

- Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) verlangt von EU mehr Tempo bei Energiepolitik, FAZ, S. 15

- Wirtschaftsweise Lars Feld attackiert DIW-Chef Marcel Fratzscher, HB, S. 12, 13

- Einstellungsbereitschaft deutscher Unternehmen unvermindert hoch, HB, S. 156

- Bill Gates will nicht mehr so reich sein, FAZ. S. 19

- Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will laute Güterwagen verbieten, FAZ, S. 1, 15 und 18

- VW-Tochter Audi will nicht mehr in Le Mans starten, HB, S. 22

- Dieselgate: Kanzlei von US-Staranwalt sieht Grundlage für Entschädigung von VW-Kunden in Europa, Die Welt, S. 9

- VW-Affäre: ADAC will rechtliche Grundlage für Musterklagen, Bild, S. 2

- Betriebsratschef der VW-Tochter MAN erwartet in der Diesel-Affäre von der Politik mehr Einsatz für Konzern, Interview, SZ, S. 2

- Ratingagentur Fitch warnt vor Ende des Sparkurses. Bonität einiger EU-Länder ist in Gefahr, Interview mit Fitch-Chefvolkswirt Brian Coulton, Welt, S. 15

- BayernLB-Chefvolkswirt Jürgen Michels befürchtet nach einem Wahlsieg von Hillary Clinton politischen Stillstand. Wenig Hoffnung für USA und TTIP, Interview, BöZ, S. 5

- EKD-Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm: Freihandel nicht verteufeln, Interview mit Zeitungen der Funke Mediengruppe

- Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering fordert Senkung der GEZ-Gebühr, Bild, S. 20

- Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU): Keine Entschädigung deutscher VW-Kunden in der Abgas-Affäre, Bild Online

- WDH/Daimler-Chef Dieter Zetsche: Technologievertrauen essenziell für autonomes Auto, Interview, Weser-Kurier

- Lage der privaten Krankenversicherung durch Niedrigzinsen schlechter als bislang bekannt, Berliner Zeitung

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

(AWP)