Morning Briefing - International Teil xxWall Street und Japan ziehen runter -

Teil 1
29.12.2016 07:27

FRANKFURT (awp international)

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - RUNTER - Nach Rückschlägen an der Wall Street und in Japan dürfte auch der Dax am Donnerstag vor Silvester etwas tiefer starten: Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor der Eröffnung 0,37 Prozent niedriger auf 11 432 Punkte.

USA: - VERLUST - Der Dow Jones Industrial muss beim Ringen um das Erreichen der 20 000-Punkte-Marke zurückstecken. Mit einem Verlust von 0,56 Prozent entfernte sich der weltweit bekannteste Aktienindex am Mittwoch von der seit Tagen ins Visier genommenen Schwelle und fiel sogar unter 19 900 Zähler. Zum Schluss standen noch 19 833,68 Punkte auf dem Kurszettel. Im Handelsverlauf waren enttäuschende Konjunkturdaten bekannt geworden: Die Zahl der noch nicht abgeschlossenen Hausverkäufe war im November überraschend gesunken.

ASIEN: - RUNTER - Asiens Börsen sind der Wall Street am Donnerstag überwiegend ins Minus gefolgt. Insbesondere in Japan ging es abwärts, wo der Nikkei 225 ein gutes Prozent verlor. Der Yen hatte gegenüber dem Dollar an Wert zugelegt, was Japans Unternehmen den Export erschwert. Chinas Märkte auf dem Festland und in Hongkong büssten dagegen bis zum späten Handel nur minimal ein.

DAX              	11.474,99   	0,02%
XDAX            	11.443,07   	-0,14%
EuroSTOXX 50		3.278,72		0,01%
Stoxx50        		3.010,85		0,34%

DJIA             	19.833,68	    -0,56%
S&P 500        		2.249,92		-0,84%
NASDAQ 100  		4.926,29		-0,80%

Nikkei 225         19.145,14         -1,3% (Schlussstand)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - GEWINNE - Der Bund-Future dürfte mit leichten Kursgewinnen eröffnen und sich dann zwischen 163,50 und 164,75 bewegen, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Donnerstagmorgen.

Bund-Future   		164,22		0,09%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,04 DOLLAR - Der Eurokurs hat bis zum Donnerstagmorgen kontinuierlich zugelegt und damit die Verluste vom Vortag ausgeglichen. Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,0460 US-Dollar, nachdem sie am Mittwoch bis auf 1,0372 Dollar abgerutscht war. Händler verwiesen auf das geringe Handelsvolumen, was die Kursentwicklung anfällig für zufällige Bewegungen mache.

(Alle Kurse 7:10 Uhr)
Euro/USD       		1,0460		0,50%
USD/Yen             116,67		-0,45%
Euro/Yen       		122,05		0,06%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise sind am Donnerstag im frühen Handel gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar kostete 56,11 US-Dollar. Das waren elf Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar fiel um 30 Cent auf 53,76 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- WDH: Takata vor Vergleich mit US-Justiz im Airbag-Skandal, WSJ, B1
- Modefirma Kate Spade stellt sich zum Verkauf, WSJ, B2
- Senvion-Chef Jürgen Geissinger will Entwicklungsressourcen weiter aufstocken 
und rechnet 2018 mit Ende der Durststrecke, Interview, HB, S. 14, 15
- Chefanlagestratege von Allianz Global Investors, Neil Dwane: "Finger weg von 
Banken", Interview, HB, S. 32, 33
- Friedrich Heinemann vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) 
lobt Trumps Steuerpläne, HB, S. 11
- Kommunen fordern Dividende von RWE, Interview mit Guntram Pehlke, Chef der 
Dortmunder Stadtwerke, die grösster kommunaler RWE-Aktionär sind, 
HB, S. 1, 4 und 5
- Deutsche Bahn will Schienengüterverkehr zwischen Europa und China 
verdreifachen, Interview mit Vorstand Ronald Pofalla, Welt, S. 14
- Volks- und Raiffeisenbanken verteidigen ihr Geschäftsmodell, Interview mit 
Ralf Barkey, Chef des Rheinische-Westfälischen Genossenschaftsverbandes, und 
Michael Bockelmann, Präsident des Frankfurter Genossenschaftsverbandes, 
BöZ, S. 1/3
- Fiskalpolitik droht Überforderung, Interview mit S&P-Chefanalyst Moritz 
Kraemer, BöZ, S. 1/5
- Bund stellt weitere Förderung für Güterzugverkehr zu Seehäfen bereit, 
Nordwest-Zeitung
- Familienminister Manuela Schwesig (SPD) zieht Bilanz nach einem Jahr 
Frauenquote: Anteil der Frauen in Aufsichtsräten ist gestiegen, Interview, 
Zeitungen der Funke Mediengruppe
- Grüne fordern sofortiges Verbot von Mikroplastik in Kosmetika, Zeitungen der 
Funke Mediengruppe


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(AWP)