Ölpreise bauen Gewinne aus

Die Ölpreise haben am Freitag die Gewinne aus dem frühen Handel deutlich ausgebaut. Ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete gegen Mittag 57,36 US-Dollar. Das waren 1,11 Dollar mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im November stieg um 86 Cent auf 51,46 Dollar.
13.10.2017 12:55

Auftrieb bekamen die Ölpreise weiter durch Daten vom Vortag, denen zufolge die Rohölbestände in den USA in der vergangenen Woche stärker als erwartet gefallen sind. Händler führten dies unter anderem auf die sehr hohen US-Rohölexporte zurück.

Rohstoffexperten der Commerzbank verwiesen ausserdem auf aktuelle Handelsdaten aus China. Die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt hatte im September nach Angaben der Zollbehörden 9 Millionen Barrel Rohöl pro Tag importiert und damit etwa 1 Million Barrel pro Tag mehr als im Monat zuvor. "Die Importe in den ersten neun Monaten lagen bei 8,5 Millionen Barrel pro Tag und damit zwölf Prozent über dem Vorjahr", hiess es weiter in einer Analyse der Commerzbank./jkr/tos/men

(AWP)