Ölpreise drehen in die Verlustzone

Die Ölpreise sind am Mittwoch zuletzt leicht gesunken. Nachdem die Notierungen zunächst noch an die deutlichen Gewinne vom Vortag anknüpften, gaben sie die Gewinne im späteren Verlauf ab und drehten ins Minus.
11.10.2017 17:31

Ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete am späten Nachmittag 56,41 US-Dollar. Das waren 20 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im November fiel um zehn Cent auf 50,82 Dollar.

Eine höhere Nachfrageprognose der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) konnte den Ölpreisen keinen neuen Auftrieb verleihen. Wie aus dem Oktober-Bericht des Ölkartells hervorgeht, rechnet die Opec in diesem Jahr mit einer weltweiten Nachfrage nach Rohöl von 96,80 Millionen Barrel pro Tag. Das sind 30 000 Barrel mehr pro Tag als noch im September erwartet worden war. Auch die Nachfrageprognose für 2018 wurde wegen einer stärkeren Weltwirtschaft leicht nach oben revidiert./jkr/he

(AWP)