Ölpreise drehen ins Plus

Die Ölpreise sind am Dienstag gestiegen und haben damit einen neuen Erholungsversuch gestartet. Am späten Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September 47,13 US-Dollar. Das waren 25 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur August-Lieferung stieg um 20 Cent auf 44,60 Dollar.
11.07.2017 17:49

Zuvor hatte eine Analyse von Goldman Sachs die Ölpreise noch zeitweise in die Verlustzone gedrückt. Nach Einschätzung von Rohstoffexperten der US-Investmentbank ist ein Abrutschten der Ölpreise unter die Marke von 40 Dollar nicht auszuschliessen. Um dies zu verhindern, müsse die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ihre bereits beschlossene Kürzung der Fördermenge ausweiten.

Seit Beginn der Woche findet der Ölmarkt keine klare Richtung. Zuvor hatte die Sorge vor einem zu hohen Angebot die Preise deutlich belastet. Am Abend stehen die wöchentlichen Zahlen zu den US-Rohöllagerbeständen des privaten Instituts API zur Veröffentlichung an. Sie gelten als Hinweis für die offiziellen Reservedaten der US-Regierung, die am Mittwoch herauskommen und am Ölmarkt stark beachtet werden./jkr/mis

(AWP)