Ölpreise geben etwas nach

Die Ölpreise sind am Donnerstag etwas gesunken. Marktbeobachter sprachen von einer leichten Gegenbewegung nach den Zugewinnen vom Vortag. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November kostete gegen Mittag 56,17 Dollar. Das waren zwölf Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 17 Cent auf 50,52 Dollar.
21.09.2017 12:38

Zur Wochenmitte hatten die Ölpreise trotz eines überraschend starken Anstiegs der US-Ölreserven zugelegt. Marktbeobachter erklärten dies mit einem unerwartet starken Rückgang der US-Vorräte an Benzin und Destillaten (Diesel, Heizöl). Der Brent-Preis stieg am Mittwoch zeitweise bis auf 56,48 Dollar und damit auf den höchsten Stand seit April.

Nach Angaben der US-Regierung vom Mittwochnachmittag waren die Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche überraschen deutlich gestiegen. Die Daten zu den Lagerbeständen in den USA sind aber wegen der Folgen des Hurrikans "Harvey" für die Ölindustrie im Süden der USA mit früheren Kennzahlen kaum zu vergleichen. Nach Einschätzung von Rohstoffexperten der Commerzbank kann der abermals kräftige Aufbau der Rohölvorräte "mit dem Verweis auf hurrikanbedingte Verzerrungen beiseite gewischt werden"./jkr/jsl/jha/

(AWP)