Ölpreise geben nach

Die Ölpreise haben am Montag nachgegeben. Belastend wirkten neue Daten über die Eröffnung von neuen Bohranlagen in den USA, hiess es von Händlern. Die Zahl sei zuletzt gestiegen. Diese Entwicklung konterkariert Bemühungen des Ölkartells Opec, die Weltmarktpreise durch Förderkürzungen anzuheben.
17.04.2017 20:07

Zuletzt kostete ein Barrel (etwa 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni 55,40 US-Dollar und damit 49 Cent weniger als am Donnerstag vor Ostern. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Mai sank um 49 Cent auf 52,69 Dollar.

Bereits zur Mitte der vergangenen Woche hatten die Rohölpreise ihren Höhenflug der vergangenen Handelstage unterbrochen. Sie waren unter Druck geraten, nachdem das US-Energieministerium seine wöchentlichen Daten zu den Lagerbeständen und zur Ölproduktion am Mittwoch veröffentlicht hatte.

In Europa sind am Montag alle wichtigen Börsen und Märkte wegen des Osterfeiertages geschlossen. Das Handelsvolumen ist daher nur unterdurchschnittlich./he

(AWP)