Ölpreise geben nach

Die Ölpreise sind am Montag in die Verlustzone gedreht. Am Abend kostete ein Barrel (159 Liter) der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im September 49,44 US-Dollar und damit 27 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent fiel um 19 Cent auf 52,03 Dollar. Zuvor hatten die Ölpreise noch deutlich zugelegt. US-Öl kostete in der vergangenen Nacht vorübergehend erstmals seit Mai über 50 Dollar.
31.07.2017 19:01

Marktbeobachter sprachen von einer leichten Gegenbewegung am Ölmarkt, nachdem die Preise zuletzt innerhalb einer Woche um jeweils etwa zehn Prozent gestiegen waren. Am Morgen hatten noch Meldungen über ein erneutes Treffen der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und anderen wichtigen Ölstaaten, die gemeinsam eine Reduzierung der Fördermenge beschlossen hatten, für etwas Auftrieb gesorgt. Die Zusammenkunft wurde für den 7. und 8. August in Abu Dhabi angesetzt. Dabei geht es um die Frage, warum einige Förderländer die vereinbarte Produktionskürzung nicht vollständig umsetzen.

Rohstoffexperten der Commerzbank stellten fest, dass Spekulationen auf steigende Ölpreise zuletzt zugenommen und den höchsten Wert seit April erreicht hätten. Mit Blick auf den vergleichsweise hohen Anteil spekulativer Positionen ist nach Einschätzung der Commerzbank-Experten "der Grundstein für die kommende Preiskorrektur gelegt"./tos/jha/

(AWP)