Ölpreise geben nach - Fed und Opec+ vorsichtig

Die Ölpreise haben am Donnerstag im frühen Handel nachgegeben. Am Markt wurde auf verhaltene Aussagen der US-Notenbank Fed und des Ölverbunds Opec+ verwiesen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 45,02 US-Dollar. Das waren 35 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 40 Cent auf 42,71 Dollar.
20.08.2020 07:53

Die Corona-Pandemie sorgt nach wie vor für erhebliche Belastungen am Rohölmarkt. Am Mittwochabend äusserte sich die US-Notenbank abermals sehr verhalten zur konjunkturellen Entwicklung in den Vereinigten Staaten. Diese hänge in hohem Masse von der Bekämpfung der Corona-Krise ab, heisst es im Protokoll zur jüngsten Zinssitzung.

Auch der Ölverbund Opec+, bestehend aus dem Ölkartell Opec und verbündeten Nationen wie Russland, gab sich eher pessimistisch. Das Expertenkomitee JMMC warnte, dass sich die Ölnachfrage langsamer als erwartet von der Corona-Krise erholt habe./bgf/stk

(AWP)