Ölpreise geben vor US-Lagerdaten nach

Die Ölpreise sind am Mittwoch gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete gegen Mittag 51,98 US-Dollar. Das waren zwölf Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um elf Cent auf 49,45 Dollar.
26.04.2017 12:31

Nach Einschätzung von Marktbeobachtern werden die Preise durch die Sorge vor einem zu hohen Angebot an Rohöl durch eine steigende Fördermenge in den USA belastet. Laut den am Vorabend veröffentlichten Daten des privaten American Petroleum Institutes (API) sind die Rohöllagerbestände in den USA zuletzt gestiegen. In der vergangenen Woche hätten die Bestände demnach um 897 000 Barrel zugelegt.

Steigende Ölreserven können ein Hinweis auf ein zu hohes Angebot sein. Am Nachmittag werden die offiziellen Zahlen der Regierung in Washington zu den Lagerbeständen an Rohöl veröffentlicht. Hier rechnen Experten allerdings mit einem Rückgang um etwa 1,7 Millionen Barrel. Die Ölpreise leiden bereits seit einigen Handelstagen unter dem weltweit hohen Angebot an Rohöl, zeitweise kam es zu starken Preisrückgängen am Ölmarkt./jkr/jsl/fbr

(AWP)