Ölpreise gefallen

Die Ölpreise sind am Mittwoch gefallen. Ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November kostete am späten Nachmittag 57,76 US-Dollar. Das waren 68 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um fünf Cent auf 51,84 Dollar.
27.09.2017 17:42

Marktbeobachter sprachen von einer leichten Gegenbewegung am Ölmarkt. An den vergangenen Tagen hatten unter anderem Drohungen der Türkei, Rohöllieferungen aus dem kurdischen Teil des Irak zu blockieren, den Brent-Ölpreis auf 59,49 Dollar und damit auf den höchsten Stand seit zwei Jahren steigen lassen. Belastet wurden die Ölpreise am Mittwoch laut Händlern auch durch eine wieder steigende Ölförderung in Libyen.

Der am Nachmittag bekanntgegebene überraschende Rückgang der US-Rohöllagerbestände in der abgelaufenen Woche belastete die Ölpreise nicht. Sie waren laut Energieministerium um 1,9 Millionen Barrel auf 471,0 Millionen Barrel gesunken. Analysten hatten hingegen im Schnitt mit einem Plus von 2,5 Millionen Barrel gerechnet. In den vergangenen Wochen waren die Rohölbestände noch zum Teil stark gestiegen, da viele Raffinerien infolge des Hurrikans "Harvey" ausgefallen waren. Mit den aktuellen Daten setzt eine Normalisierung ein./jsl/he

(AWP)