Ölpreise gesunken

Die Ölpreise sind am Mittwoch nach Rückgängen an den Vortagen weiter gefallen. Zeitweise rutschte der US-Ölpreis unter die Marke von 50 US-Dollar, konnte sich aber im Tagesverlauf wieder etwas erholen. Ein Barrel (je 159 Liter) der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) mit Lieferung im November kostete zuletzt 50,18 Dollar. Das waren 24 Cent weniger als am Vortag. Der Preis der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember fiel um 33 Cent auf 55,67 Dollar.
04.10.2017 12:51

Marktbeobachter erklärten den Rückgang der Ölpreise unter anderem mit der Kursentwicklung des US-Dollar. Zu Beginn der Woche war der Dollar teilweise deutlich gestiegen. Rohöl wird in Dollar gehandelt und ein Anstieg der amerikanischen Währung verteuert Öl in Ländern ausserhalb des Dollar-Raums.

Im weiteren Handelsverlauf dürften neue Daten zu den Ölreserven in den USA stärker in den Fokus rücken, die am Nachmittag auf dem Programm stehen. Am Markt wird erwartet, dass sich der Rückgang der Ölreserven in den USA in der vergangenen Woche abgeschwächt hat.

Analysten der Commerzbank halten einen weiteren Preisrückgang nach den Daten für wahrscheinlich. "Dies gilt erst recht, sollte die US-Rohölproduktion auf Basis der Wochendaten das Rekordniveau des Jahres 2015 erreicht haben." Hierzu hätten zuletzt nur noch 63 000 Barrel pro Tag gefehlt./tos/bgf/jha/

(AWP)